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Traum von der Zukunft?

Lars, Sonntag, 25. Mai 2008, 18:46 (vor 3316 Tagen)

Guten Abend,

nach längerer Bedenkzeit möchte ich in diesem Internetforum einen meiner Träume sowie meine diesbezüglichen Überlegungen bekanntmachen. Über einen Internetanschluß verfüge ich erst seit Dezember 2007. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, daß, wenn es überhaupt Menschen geben sollte, die sich für die Inhalte meiner Träume interessieren, sie am ehesten in diesem oder ähnlichen Foren zu finden sein mögen. In erster Linie hoffe ich, so Ruhe zu finden. Das sind meine Beweggründe, mich in dieser virtuellen Welt zu Wort zu melden.
Ich hatte diesen Traum vom 30.12.2007 auf den 31.12.2007.

Der Traum hatte folgenden Sachverhalt zum Inhalt:

Ich befinde mich auf dem Grundstück meiner Eltern. Es ist Nacht, nirgends ist ein elektrisches Licht zu sehen. Bungalow, Schuppen und alles, was ich dort kenne, ist in seiner gewohnten Form vorhanden. Es liegt kein Schnee, die Bäume scheinen Blätter zu haben. Die Luft wirkt mild. Die Szene macht einen ruhigen friedlichen Eindruck. Ich beobachte den Nachthimmel, den Mond und die Sterne. Der Mond steht in westlicher bis nordwestlicher Richtung deutlich über dem Horizont. Er ist abnehmend, noch zu ungefähr drei Vierteln voll. Der Nachthimmel ist klar, es sind unglaublich viele Sterne zu sehen, viel mehr, als ich in der Vergangenheit in klaren mondlosen Nächten beobachten konnte. Diese Diskrepanz ist auffällig. Mein besonderes Interesse gilt den Plejaden. Den Grund dafür kenne ich in dem Traum nicht. Nach einer Weile wird meine Aufmerksamkeit von einem anderen Geschehnis abgelenkt: Am westlichen bis südwestlichen Horizont (eher Richtung Westen) steht plötzlich ein Himmelskörper. Sichtbar ist eine kreisrunde Scheibe – es dürfte sich also um eine Kugel handeln. Die scheinbare Größe des Objektes entspricht etwa der des Mondes. Der Mond ist bei weitem heller als der erschienene Himmelskörper. Dafür scheint dieser in Flammen zu stehen. Ja, er scheint lichterloh zu brennen! Dieser Anblick ist dann keineswegs mehr ruhig und friedlich. Das Objekt steigt dann schnell am Himmel empor und wird dabei immer größer. Nun kann ich auch deutlich dunkle, scheinbar verbrannte Stellen erkennen. Für einen kurzen Zeitraum ist noch mein Vater zu sehen. Dann war der Traum zu Ende.

Bemerkungen und Überlegungen zu diesem Traum:

Bei dem Traum könnte es sich
1.um einen gewöhnlichen Traum ohne besondere Bedeutung
2.um einen Traum mit symbolischer Bedeutung
3.um einen Traum, der ein zukünftiges Geschehen mehr oder weniger exakt widerspiegelt, handeln.
Ich habe mich für 3. entschieden. Andernfalls bräuchte ich hier nicht schreiben.

Es gilt nun folgende Fragen zu klären:
Was ist das für ein Himmelskörper?
Wann kommt er in die Nähe der Erde?
Wie ist es möglich, daß er in die Nähe der Erde gelangt?

Meine Ansicht lautet:

Es handelt sich nicht um einen Asteroiden oder Kometen, sondern um einen Planeten oder Planetoiden. Ich habe das Objekt spontan als Merkur gedeutet. Erst später las ich im Prophezeiungsforum, daß der Waldviertler auf einem Treffen in München einmal „kryptische Aussagen“ bezüglich Merkur gemacht habe.
Ich weiß, daß ich in dem Traum ein starkes Interesse an den Plejaden hatte, könnte jetzt aber nicht genau sagen, wo am Himmel ich sie gesehen hätte. Dagegen habe ich den Anblick des Mondes klar und deutlich vor meinem geistigen Auge. Im Internet habe ich gefunden, daß einige Menschen glauben, es gäbe gewisse Plejadier, die sich derzeit mit ihren Raumschiffen im Sonnensystem aufhielten. Das mag zwar sein oder auch nicht, hilft uns hier aber bei der Datierung nicht weiter. Der Vollständigkeit halber habe ich mich dann noch bei Wikipedia über die Plejaden informiert.
Dort bin ich fündig geworden: Alle 18,6 Jahre treten für 4 Jahre in gewissen Zeitabständen Konstellationen auf, bei denen der Mond die Plejaden bedeckt oder nahe an ihnen vorbeizieht. So ein 4-Jahreszyklus begann 2005 und endet 2009. Der nächste Zyklus beginnt 2024.
In dem Traum habe ich mich, bevor der Himmelskörper erschien, für den Mond und die Sternengruppe der Plejaden interessiert, ohne den Grund dafür zu kennen.
Hier mache ich jetzt die Annahme, daß dieses Interesse mit der oben beschriebenen Mond-Plejaden-Konstellation im Zusammenhang steht. Diese Annahme ist nicht zwingend, sollte sie jedoch richtig sein, ist nun eine zeitliche Einordnung des Geschehens möglich. In dem Wikipedia-Artikel sind die Daten bis 2009 angegeben. Unter Beachtung der durch den Traum vorgegebenen Parameter (insbesondere abnehmender Mond, noch zu etwa drei Vierteln voll) bleiben für den Zeitpunkt des Geschehens noch genau 2 Tage übrig, nämlich der 20.09.2008 und der 07.10.2009 (in dem derzeitigen Zyklus).
(Selbstverständlich sind auch weitaus allgemeinere Datierungen möglich, beispielsweise, daß das Ereignis stattfindet, wenn die Plejaden zu sehen sind. Das ist laut Wikipedia nur zwischen Mitte September und Ende April der Fall. Das Jahr wäre dann völlig unklar.)
Aus der Tatsache, daß der Himmelskörper (vermutlich Merkur) bei seinem Erscheinen am Horizont deutlich dunkler als der Mond war, leite ich ab, daß er sich im Kernschatten der Erde befand. Das Schauspiel würde sozusagen mit einer „Merkurfinsternis“ beginnen. Weiter ergibt sich, daß das Objekt kurz vor Dämmerung / Sonnenaufgang sichtbar wird. Das könnte auf den Morgen des 20.09.2008 oder aber auf den Morgen des 08.10.2009 hindeuten. Für den 20.09.2008 könnte man den Eintritt des Himmelskörpers in den Erdschatten gut begründen: Der Himmelskörper befindet sich im Westen, am 20.09. ist beinahe Tag- und Nachtgleiche; die Sonne geht fast genau im Osten auf. Damit ist eine fast gerade Linie hergestellt, und der Himmelskörper könnte in den Erdschatten eintreten. Um so etwas am 08.10.2009 zu ermöglichen, müßte ich die Himmelsrichtung, in der das Objekt erscheint, nach WNW verschieben. Das möchte ich aber nicht, da ich es für falsch halte. Es wäre eine genaue Nachprüfung vor Ort mit dem Kompaß angezeigt. Derzeit habe ich aber keine einfache Möglichkeit, das Grundstück meiner Eltern aufzusuchen.
Nach diesen Überlegungen haben sich für mich als wahrscheinlichsten Zeitpunkt der ersten (?) Nahbegegnung der Erde mit Merkur die frühen Morgenstunden des 20.09.2008 ergeben (der Zyklus ab 2024 wurde zunächst außer acht gelassen).
Das ist auch für mich eine geradezu unglaubliche Erkenntnis, denn bis jetzt ist in der Realität nicht der kleinste Hinweis auf ein derartiges Ereignis zu sehen. Wie soll das möglich sein? Wie kann es dazu kommen?

Wichtig wäre es noch, zu klären, wo am Himmel sich denn der Mond überhaupt in den frühen Morgenstunden des 20.09.2008 und des 08.10.2009 befinden soll. Wenn er sich beispielsweise ganz weit im Osten befinden soll, dann wären meine Überlegungen Makulatur und ein gutes Beispiel dafür, wie leicht Menschen in Irrtümer fallen können.

Die Frage, wie der Götterbote zur Erde kommen soll, ist nun nicht leicht aufzuklären. Wenn er am 20.09. hier erscheinen soll, müßte er sich ja demnächst auf den Weg machen. Das ist nur möglich, wenn er seine jetzt schon recht exzentrische Bahn in eine Bahn, die die Exzentrizität einer Kometenbahn aufweist, umändert. Dazu bedarf es eines gewaltigen Schubses, und zwar innerhalb der nächsten 0-2 Monate. Ein großer Himmelskörper, der Merkur schubsen oder aus der Bahn ziehen könnte, ist nicht in Sicht, also bleibt für mich nur eine extreme, in historischer Zeit nie dagewesene Aktivität der Sonne, in Form eines koronalen Masseauswurfes oder etwas ähnlichem, als mögliche Ursache. Die Sonne schleudert Materie so weit in den Weltraum, daß Merkur getroffen und aus der Bahn geworfen wird. Dabei wird er auch in Brand gesetzt und kommt dann einige Zeit später, immer noch in Flammen stehend, hier bei der Erde an, um seine heißen Botschaften zu überbringen. Vielleicht hat jemand eine physikalisch / chemische Erkärung dafür, wie Merkur bei weitgehender Abwesenheit von Sauerstoff so lange brennen kann.

Die Ursache für die postulierte Aktivität der Sonne liegt weitgehend im Dunkeln. Wenn man den offiziellen Weltraumwetter- und SOHO – Internetseiten glauben darf, befindet sich die Sonne derzeit immer noch in einem Aktivitätsminimum. Das nächste Maximum wird für 2011 / 2012 erwartet. Aber auch in einem Maximum sind bei regulärem Verlauf bestenfalls ein paar Satellitenausfälle, aber nicht derart extreme Aktivitäten zu erwarten.
Die einzige mögliche „Erklärung“, die sich mir beim Lesen im Internet eröffnete, war die folgende: Alle hier werden wissen, daß im Internet Durchsagen (sogenannte channelings) von den Medien angeblicher Außerirdischer verbreitet werden und diesen Inhalten mehr oder weniger ablehnend oder zustimmend oder neutral gegenüberstehen.
Ein Thema war seit 2007 ein „Jupiter – Ereignis“. Jupiter soll zu einem Stern entzündet werden. Das wäre in der Tat ein Ereignis, das, wie ich glaube, geeignet wäre, extrem hohe Energieen in Form von Strahlung und Teilchen freizusetzen, so daß dadurch die Prozesse auf der Sonne gestört, sie dadurch „instabil“ würde und ihrerseits extreme Aktivitäten realisieren würde. Möglicherweise schlägt dieser Jupiter – Plan auch fehl. Vielleicht wird Jupiter kurz entzündet und verlischt dann wieder. Es geht ja nur darum, daß die erforderliche Energie freigesetzt wird.

Laut Glauben der Wissenschaft kann Jupiter natürlich kein Stern werden.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, es müssen Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, die gängigen wissenschaftlichen Dogmen eklatant widersprechen.

Im Übrigen besitze ich keinerlei Reputation auf dem Gebiet des Vorhersagens mutmaßlich in der Zukunft liegender Ereignisse. Auch kann ich keine Beweise dafür vorlegen, den oben geschilderten Traum überhaupt jemals geträumt zu haben.

Alternative, in sich schlüssige Traumdeutungen und -erklärungen akzeptiere ich gerne als gleichberechtigte mögliche Szenarien. Immerhin sind in diesem Forum ja wohl einige Personen aktiv, die sich seit längerer Zeit mit derartigen oder ähnlichen Problematiken beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen


Lars


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