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Vision über Asteroideneinschlag in Tschechien (?)

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 01. März 2011, 16:24 (vor 2306 Tagen)
bearbeitet von Forumsleiter, Mittwoch, 02. März 2011, 10:48

Hallo!

Folgendes wurde bereits letztes Jahr in Guerreros gesammelten Beiträgen (wieder) veröffentlicht. Allerdings habe ich das wohl irgendwie übersehen und jetzt erst wiederentdeckt.
Quellen:
http://www.schauungen.de/forum/index.php?id=8599
Ursprungsbeitrag: http://www.schauungen.de/Forumsarchive/forum53379/messages/124092.htm
Ohne Paßwort: http://www.el-abba.org/forumex-proph/messages12/124092.htm

Geschrieben von Guerrero am 03. September 2004 13:59:24:
„Vorgestern war ich in Tschechien und traf mich dort auch mit einem Bekannten in Karlsbad. Dieser erzählte mir von einem klaren Traum einer Angestellten, die für ihn arbeitet. Daraufhin sprachen wir mit dieser jungen Frau über ihren Traum, aus dem ich nun die wichtigsten Aussagen niederschreibe.
Es war um die Mittagszeit. Schönes sommerliches Wetter. Juli. Radiodurchsage: Asteroid in Richtung Erde unterwegs. Wird die Erde treffen in Tschechien. Zeitpunkt 14:34.
Innerhalb weniger Minuten entsteht Chaos. Die Leute plündern Geschäfte. Lebensmittel. Soldaten sind in der Stadt. Sie spricht mit einem Soldaten: Es gäbe große Bunker mit Vorräten für zwei Jahre. Für diese Bunker gäbe es Platzkarten (Berechtigung). Für sie gäbe es keine Platzkarte. Es gäbe noch kleine Bunker, sagt der Soldat, wo man keine Genehmigung braucht. Er sagt ihr, wo einer ist. Sie kennt die Gegend, hat aber noch nie etwas von einem Bunker dort gehört. Der Soldat sagt, sie solle drin bleiben bis die Vorräte weg sind. Durch den Einschlag wäre die Luft vergiftet. Die Sonne würde lange nicht scheinen (Dunkelheit) wegen dem Staub in der Luft. (Atmosphäre)
Manche Leute glauben der Durchsage nicht. Viele glauben, das sei das Ende der Welt. Einige machen dumme Witze wegen des Asteroiden.
Die junge Frau packt Lebensmittel in ihr Auto und sonstiges. Sie fährt mit ihrem Kind zur Oma, die in einem Dorf in der Nähe wohnt. Danach fährt sie mit Kind und Oma Richtung anderes Dorf, wo ihre Mutter wohnt. Aber die Zeit wird knapp, da sie noch zum Bunker muß. Sie bleibt stehen mit dem Auto und steigt aus, um nach den Asteroiden zu sehen. Sie sieht ihn in Richtung Süden stehen. Leicht aus dem Westen (20-30 Grad), 45 Grad zum Boden (Horizontale). Klein. Größe eines hochfliegenden Passagierflugzeuges. Schwarz im Zentrum. Außen feuriger Rand. Schweif kurz, ca. drei Längen des Durchmessers des Asteroiden. Schweif-/Rauchposition: ein Uhr. (Alle diese Angaben haben wir vor Ort mit ihr erfahren. Wir sind die Strecke abgefahren, die sie im Traum unterwegs war. Wir haben einen Kompaß benutzt zur Feststellung der Positionen des Asteroiden.)
Im Traum sah sie nur in den Dörfern Menschen. Die standen draußen und beobachteten den Asteroiden. Kein Autoverkehr. Nur sie unterwegs. Sie brauchte ca. 13 Minuten bis zum Bunker, von der Stelle wo sie den Asteroiden zum ersten Mal sah und umkehrte. Sie holte nicht mehr ihre Mutter ab. Es war zu spät.
Sie kam zu dem großen Feld und an den Rand eines Wäldchens direkt am Feldrand, wo der Bunker war. Dort sah sie zum zweiten Mal den Asteroiden. Vom Norden aus 60 Grad Ost (90 Grad wäre Osten).
Dann ging sie in den Bunker. Nur ein Raum. Wir suchten den Bunker und fanden ihn nicht. Es könnte aber dort noch unter etwas Erde der Eingang sein, da an der Stelle, wo sie glaubte, daß der sein muß, eine Erhöhung ca. 2,5 m ist (Hang). Da ist alles zugewachsen mit Sträuchern und Bäumen.
Es war ein kleiner Raum und alles feucht und alt und modrig. Nur sie, das Kind und ihre Oma waren drin. Als der Asteroid einschlug wachte sie auf.
Zu der jungen Frau: Sie hat keinerlei Kenntnisse oder Verbindung zu irgendwelchen Vorhersagen. Hat sich nie mit diesem Thema beschäftigt. Sie hat keinen Film über so ein Thema gesehen. Sie hatte zum ersten Mal so einen klaren Traum. Sie sprach nur mit ihrem Chef und zwei anderen Menschen über ihren Traum. Den Traum hatte sie Anfang Juli 2004.“

(Ich hab' das sprachlich etwas glattgebügelt.)

Dieser Traum ist bemerkenswert.
Ich dachte eigentlich, wir hätten keine Schauungen über einen Impakt in Tschechien und es wäre nur eine Hypothese.
Lediglich bei der Sibylle von Prag findet sich eine so interpretierbare Stelle, wo ein "Feuerball" vom Vyšehrad, also von der Prager Innenstadt aus gesehen aus dem Süden, kommt. Allerdings ist diese Seherin nicht ganz koscher.

„Die Zeit der Erfüllung ist gekommen. Von der Teynkirche höre ich zehn dumpfe Schläge. Ein fürchterlicher Orkan braust über die Stadt. Langsam und trübe wälzen sich die Fluten der Moldau dahin. Graugrüne Schwaden durchziehen die Gassen. Mensch und Vieh windet sich in Krämpfen. Die Erde bebt. Felsen fliegen durch die Luft. Mauern bersten, der Hradschin steht in hellen Flammen. Überall gibt es Feuer. Klüfte öffnen sich, alles versinkt in die Tiefe. Vom Vysehrad wälzt sich ein ungeheurer Feuerball, alles vernichtend, was fleißige Menschenhände geschaffen haben. Die Stadt liegt in Schutt und Asche. Die Erde tut sich auf Alles wird in die Tiefe gerissen. Aus den Gräbern wälzen sich die Skelette. Das Licht ist erloschen, Finsternis herrscht überall, nur das Heulen des Sturmes verdeckt das Unglück. Dort, wo einst der stolze Dom stand, ist nur noch undeutlich der blutrote Ball der untergehenden Sonne zu sehen. Es ist vorbei… Ein babylonischer Fluch ist in Erfüllung gegangen.“

Ich vermute, der Feuerball ist nicht der Impaktor selbst, sondern die Hitzewelle des Einschlages. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, daß der Meteorit direkt in Prag einschlägt. Der Einschlag oder das Aufplatzen der Erdkruste als Folge davon fände demnach südlich statt. Irgendwo zwischen Prag und dem Waldviertel mit einer gewissen Richtungstendenz zum Bayerischen Wald:
Waldviertler:
"Einige Zeit, (die ich nicht genau bestimmen kann) später: Es dürfte Abend sein. Wir vernahmen im Bunker heftige Erdstöße und Explosionen aus W-NW. Ich schaute vom Eingang in diese Richtung. Da war die Hölle los. Ich sah am Horizont in der Ferne im Rauch und Feuerschein der ununterbrochen erfolgenden Explosionen weißgelbe Lichtblitze. Ich sagte mir: Mein Gott, da möchte ich nicht sein. (Es dürfte sich da um den Einsatz taktischer A-Waffen handeln.)
Da erfolgte eine gewaltige, kurze weißgelbe Explosion, deren Feuerpilz von W- über WNW reichte. Gleich darauf schoß eine alles überragende, eruptionsähnliche, qualmende, schwarzrote Feuersäule empor. Hoch oben, sicherlich über der Atmosphäre, gab es noch gewaltige Feuerwirbel. Sie reichte von WNW- fast N. Die Erde bebte. Ich wurde in den Eingang geschleudert, und konnte wegen der Erschütterungen kaum Halt finden. Vielleicht wurde ich bewußtlos."

Widerspruch: Beim Waldviertler ist es Abend, bei der jungen Frau 14:34.

Bei Sepp Wudy steht im Norden ein Schein, bevor das Feuer aufgeht:
"Es steht gegen Norden ein Schein, wie ihn noch niemand gesehen hat, und dann wird ringsum das Feuer aufgehen."

Das könnte bedeuten, daß vom Frischwinkel aus gesehen (Breitengrad Zwiesel auf der böhmische Seite des bayerischen Waldes) der Impakt im Norden (vielleich eher noch Nordosten) stattfindet.

Der Traum der jungen Frau ist insofern noch bemerkenswert, daß so genau gesehen wurde, daß man die Strecke in der Gegenwart abfahren konnte.
Selbst wenn man die Gegend kennt, ist es eher unwahrscheinlich, daß man sie genau genug kennt, um eine unspektakuläre Stelle an irgendeinem Waldrand zu sehen. Das ist ein Grad der Realitätsübereinstimmung, der für mich Indiz für Echtheit (also tatsächliche Schau und kein Verarbeitungstraum) ist.
Ich kenne jedenfalls nicht jede Waldstelle meiner Region, nur einen geringen Bruchteil davon.

Merkwürdig, daß der Bunker nicht da ist. Wenn schon der Rest der Umgebung übereinstimmt, warum stimmt gerade das nicht?
Mich erinnert das an die Sache mit dem Hohlweg in Bogen, in dem sich eigentlich eine Bahnlinie befinden müsste, die heute nicht mehr existiert.
Denkbar, daß dort in Zukunft mal ein Bunker gebaut wird. Dagegen spricht, daß er wohl zum Zeitpunkt der Schau schon alt war (feucht, modrig), d. h. ungenutzt offengelassen.
Falls sich unter dem Hügel ein alter Bunker (vielleicht aus der Zeit des zweiten Weltkrieges oder des kalten Krieges) befindet, stellt sich die Frage, warum man den irgendwann wieder ausgraben (und dann nicht nutzen) sollte.

Darüber hinaus ist es merkwürdig, daß der Asteroid einmal im Südwesten, dann im Nordosten steht und zwar 180° in der entgegengesetzten Richtung. Läßt sich das durch Erdrehung erklären?

Was ist von dem Traum zu halten?

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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