FluchtmitBoot


So ein Boot, kommt auf das Boot an, kann auch im Winter einen Platz zum Wohnen und Schlafen bieten. Es liegt dann halt am Kai. Gute Boote haben zudem Landanschluss, also Strom und Wasser kann so sichergestellt werden. Falls es aufgrund eingefrorener Leitungen nicht mit dem Wasser klappt, na gut, meist haben Yachtclubs auch Örtlichkeiten incl. Duschen. Ich wäre damit der Club-Wächter in den Wintermonaten, grins. Gut, ich phantasiere jetzt ein bisschen.

Weiter: So ein Boot kostet natürlich auch Unterhalt. Es muss gepflegt werden, gerade der Rumpf, Liegegebühren und Versicherungen werden auch fällig. Eine Wohnung kostet aber auch Geld, vor allem, wenn sie Eigentum wie das Boot ist. Statt Rumpf muss man halt ab und zu Fenster und Türen streichen, eine Versicherung und Grundsteuern werden auch fällig, Strom, Gas, Wasser braucht man hier und dort.

Ein gutes und brauchbares Boot muss nicht teuer sein. Es muss natürlich als Dauerwohnsitz geeignet sein, obwohl das natürlich im Ermessen des Eigentümers ist, was man unter geeignet versteht. Es gibt Weltumsegler, die wohnen zu zweit auf einer 7,5m Yacht jahrelang. Es geht also.

Dieses Boot z.B. kostet 27 TE:

Bavaria 820,828x278x130,Volvo Penta Diesel mit Saildrive, umfangreiche Ausstattung,Heizung,Kühlung,GPS,Funk,Echo,Kompass,Rollreff,5fach Besegelung, alles Bestzustand, teilweise neu, Autohelm 2000+ neu, Sprayhood, Kuchenbude usw...,

Nicht schlecht was, obwohl ich das Boot „fast“ zu klein finde, aber wie gesagt, liegt im Auge des Betrachters.

Auf jeden Fall und das habe ich mir fest vorgenommen, werde ich, bevor ich irgendwann mal den Jagdschein machen werde, nächstes Jahr einen Segel- und Motorbootführerschein machen. So etwas kann man indirekt auch als Vorbereitung betrachten.

So ein Boot hat viele Vorteile, oder es kann viele Vorteile haben. Verbunden mit einem Entsalzungsgerät kann man Meerwasser saufen. Ja, solche Geräte gibt es wirklich, die Meerwasser zu echtem Trinkwasser machen. Die kosten aber richtig Kohle. Im Netz bin ich mal über solch ein Gerät gestolpert, wenn ich mich nicht irre, ist man mit 5 TE dabei.

So ein Boot hat auch eine unglaubliche Zuladekapazität, z.B. für Nahrung, Ausrüstung, Waffen, Treibstoff. Bei dem o.g. Boot kommt man auf jeden Fall auf über einer Tonne möglicher Zuladung. Das ist wahrlich nicht zu verachten. Bei entsprechender Größe steigt die Zahl natürlich kontinuierlich weiter.

Schaut euch das Boot mal an. Wer da noch sagt, man kommt damit nicht über den Teich, tztztz. Kostet aber auch schon 47,5 TE, aber dafür ist mit einer Länge von 13,5m und Breite von 4,1m wirklich Platz am Bord.

Wie wir vom Weltumsegler Schenk erfahren haben, kann man, Erfahrung vorausgesetzt, sich wirklich auf und davon machen. Man stelle sich einen Bürgerkrieg vor. Da liege ich lieber vor Amrum am Kai, als am Festland. Das nur als abgespactes Beispiel. Ich kenne das Argument bereits, in Sachen Piraten. Piraten sind auf dem Wasser, Räuber und Banden auf dem Land. Die Bezeichnung ist anders, der Menschenschlag und ihre Zielsetzung ist aber die Gleiche. Nur von meinem Bauchgefühl her würde ich sagen: das Meer ist riesig un das Land ist verbaut. Soweit meine Einschätzung zu dem Thema. Ignorieren darf man das natürlich nicht und auf einem Boot gehören im Fall der Fälle (also im Falle des totalen Zusammenbruchs) auch geeignete Waffen.

Klar, wenn wir von einem richtigen Invasionskrieg mit Besetzung sprechen, sieht die Sache natürlich wieder ganz anders aus. Ehrlich gesagt bin ich dann lieber irgendwo im Atlantik und liege vor einer kleinen Insel vor Anker, als in Schleswig-Holstein lt. Prophezeiungen zu ersaufen. Wenn es denn so kommt, wie die Seher berichten, dann muss ich natürlich auch von der 3tF ausgehen und dann ergibt sich wieder eine neue Situation, aber das wäre nun wirklich zu viel.

So ein Boot hat aber auch einen weiteren entscheidenden Vorteil, man ist vom Treibstoff unabhängig, es sei denn, man muss ein kleines Hafenbecken ansteuern. Mir fällt gerade was Verrücktes ein: Europa und Nordamerika versinkt im Krieg und klein Rödi liegt mit Familie vor Neuseeland vor Anker. Okay, dafür fehlt es an Erfahrung, aber WENN noch Zeit ist und das Thema hatte ich ja mit victor, dann finde ich die Idee nicht zu verachten.

Da wir das Thema ja schon mal hatten, würde mich gerade die Meinung der Neuen hier interessieren. Zu bedenken ist noch, ich wohne nu 20km von der Unterelbe entfernt, bis zum Hafen Glückstadt ist es nur ein Katzensprung. Andere kleine Elbhäfen reihen sich an, die ebenfalls in Betracht kommen können.

Alles in allem würde ich das Boot auch als Dauerwohnsitz in Erwägung ziehen. Es gibt genug Leute, die unter einer Brücke schlafen, im Bauwagen, illegal im Schrebergarten, oder sonst wo. Da ist ein Boot, außer in Sachen Platz, wirklich luxeriös. Man kann es mit einem Wohnwagen vergleichen, nur mit mehr Zuladung und natürlich anderem Flair. Keine Panik, ich ziehe nicht schon nächstes Jahr auf ein Boot, die Knete habe ich zur Zeit gar nicht für die Erstanschaffung. Ich betrachte, wenn schon, die Sache langfristiger und bis dahin fließt noch viel Wasser die Elbe runter. Wenn man aber keine Träume oder Phantasie hat, der braucht sich auch gar nicht vorbereiten, der schafft es eh nicht. Es kann morgen zu dem Knall kommen, MUSS aber nicht. Wer weiß das schon und wenn er nicht kommt, habe ich mich halt für eine alternative Wohnidee entschieden. Och ja, im Falle, das die Wirtschaft kollabiert, es Arbeit nicht mehr gibt und stattdessen Zwangsenteignungen, da ist es vielleicht nicht ganz unklug, sich mal mit dem Boot auf die Socken zu machen, um zu schauen, ob man auch woanders zufrieden leben kann. Was für Perspektiven.

Der verrückte Röde Orm

Die erste Überlegung:

Die Flucht über das Wasser

ich möchte mal eine neue Überlegung zu einer möglichen Flucht einbringen. Zwar kommt das nur für Leute infrage, die einigermaßen schnell am großen Wasser sein können, aber ich möchte mit euch gerne die Vor- und Nachteile durchkauen.

Okay, die Idee ist: Ein Segelboot / Motoryacht.

Nachteile: Segelkenntnisse erforderlich (macht aber bestimmt Spaß) Navigationskenntnisse (werden einem beim Führerschein beigebracht)

Vorteile: keine Straßensperren keine Randale keine Mobs keine Zwangsrekrutierung große Zuladung möglich unabhängig meist alles am Bord (Wohnmobil-Atmosphäre) usw.

Die Flucht müsste natürlich rechtzeitig beginnen, damit kein Meteor oder A-Bombe ins Meer fällt (Proph). Zudem wäre es nicht sonderlich sinnvoll, wenn schon Seeschlachten anstehen. Allerdings glaube ich nicht wirklich, dass ein feindliches Boot oder Flugzeug eine Bombe für ein ziviles Segelboot verschwendet.

Tja, dann die Frage nach dem Ziel. Wenn jemand Spanien anstrebt, oder auch Südfrankreich, warum nicht über die Meerstraßen, statt über Landstraßen. Vielleicht wäre Neufundland auch erstrebenswert, so an einem kleinen Fischereidorf.

Klingt die Idee zu verrückt, oder ist sie so verrückt, dass sie schon wieder genial ist?


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Letzte Änderung: 17.2.2005 17:46:48 - Autor: Röde Orm - Letzter Autor: Röde Orm
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