Wladislaw Biernacki

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Der polnische Bauer Wladislaw Biernacki behauptete, ihm wäre die Mutter Maria erschienen und hätte die Zukunft prophezeit. Die Aussagen veröffentlichte er 1984 in einem Buch, das zwei Jahre später in englischer Übersetzung erschien. Der Inhalt ist im wesentlichen absurd und aus heutiger Sicht ohne Weiteres als Fälschung erkennbar.
Es folgt eine stichpunktartige Zusammenfassung der Aussagen Biernackis:[1][2][3][4][5]

  • Der dritte Weltkrieg endet 1994.
  • Johannes Paul II. regiert nach 1978 sechzehn Jahre lang und ist der Fluchtpapst, der über Frankreich nach Polen flieht und sich dort versteckt. Im Laufe der Zeit werden sechs Attentate auf Johannes Paul II. verübt.
  • Gorbatschow stirbt bald (nach 1986).
  • Westdeutschland greift die DDR an und vertreibt die Rote Armee. Im Süden besetzt Westdeutschland die Tschechoslowakei. Von dort greift Westdeutschland Polen an. An der Ostseeküste erstrecken sich die Kampfhandlungen mit Deutschland von Stettin bis Ostpreußen in einem 50 km breiten Gürtel.
  • Beim sowjetischen Gegenstoß werden die deutschen Truppen weit nach Westdeutschland zurückgedrängt, das bis zur französischen Grenze besetzt wird. Der deutsche Gegenschlag drängt wiederum die Russen zurück.
  • Die Chinesen greifen Rußland von Osten her an und legen plündernd und mordend pro Tag 200 km zurück. Die Rote Armee bricht an allen Fronten zusammen.
  • Als Racheakt überziehen die Russen Deutschland um 2 Uhr nachts mit einem atomaren Bombenteppich, der im ganzen Land gleichzeitig alle Munitionsvorräte in die Luft sprengt. Das deutsche Volk wird beinahe restlos ausgelöscht.
  • In Polen bricht während des Krieges eine fünftägige Revolution aus, die einen Laienbruder an die Macht bringt, welcher den Frieden wiederherstellt und der Oberbefehlshaber der polnischen Truppen wird.
  • Die Russen bringen sich zu sechzig Prozent gegenseitig um, das Sowjetimperium bricht zusammen.
  • Die Ukrainer rufen den neuen polnischen Herrscher zu Hilfe, um die restlichen Russen aus ihrem Land zu vertreiben.
  • Infolge dessen versammeln sich alle restlichen Länder (Schweden, Norwegen, Finnland, Ungarn, Rumänien, Frankreich und einige afrikanische Staaten) unter der polnischen Oberherrschaft, um gegen Rußland anzutreten. Zugleich werden die chinesischen Truppen in Rußland von Polen geschlagen.
  • Eine Koalition aus USA, Kanada, Großbritannien, Indien, Australien, Indonesien und afrikanischen Staaten greift China von Südosten her an und besetzt die Hälfte des Landes.
  • Als Racheakt greifen die Chinesen die polnische Armee mit Atomwaffen an. Doch der polnische Oberbefehlshaber (besagter Laienbruder) dreht die chinesischen Atomraketen mittels hochentwickelter elektronischer Ausrüstung kurzerhand um und läßt sie im Rücken der chinesischen Einheiten gegen 10:30 vormittags explodieren. Der Explosionsblitz der Atomwaffen kann auf der ganzen Welt gesehen werden. Die Kraft der Explosion der chinesischen Atomwaffen schleudert die Erdkugel aus ihrer Bahn, die daraufhin drei Tage und drei Nächte ziellos durch den Weltraum treibt. Viele Menschen sterben, bis auf jene, die den Rosenkranz beten.

Quellen

  1. Bekh, Wolfgang Johannes: Am Vorabend der Finsternis. München 51999, Pfaffenhofen 11988.
  2. Clausen, Claus Peter (Hg.): Der schwarze Brief, 18. 12. 1986.
  3. Biernacki, Wladislaw: Prophecies. London 1986.
  4. von Lichtenfels, Karl Leopold: Lexikon der Prophezeiungen. München 2000.
  5. Berndt, Stephan: Prophezeiungen. Alte Nachricht in neuer Zeit. 2001.