Prophezeiungen der Hopi-Indianer

Aus Bibliothek der Weltenwende
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Häuptling „Weiße Feder“ über den Übergang in die neue Welt[1]

Bereits erfüllte 8 Zeichen

„Die vierte Welt wird bald enden, und die fünfte Welt wird beginnen. Das wissen die Ältesten überall. Die Zeichen haben sich über viele Jahre erfüllt und nur wenige sind (übrig) geblieben.
Das ist das erste Zeichen: Uns wurde berichtet vom Kommen weißhäutiger Menschen, Menschen, die das Land, was nicht ihres war, nahmen, die ihre Tiere mit Donner erschlugen. (Gewehre)
Das ist das zweite Zeichen: Unsere Länder werden das Kommen drehender Räder, gefüllt mit Stimmen, sehen. (Wagen)
Das ist das dritte Zeichen: Ein starkes Vieh wie ein Büffel mit großen, langen Hörnern wird das Land in großer Zahl überrennen. (Longhornrind)
Das ist das vierte Zeichen: Das Land wird durchzogen von Schlangen aus Eisen. (Eisenbahnen)
Das ist das fünfte Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen von einem gigantischen Spinnennetz. (Elektrizitäts- und Telefonleitungen)
Das ist das sechste Zeichen: Das Land wird kreuz und quer durchzogen mit Flüssen aus Stein, die Bilder in der Sonne machen. (Asphaltstraßen mit Luftspiegelungseffekten)
Das ist das siebte Zeichen: Ihr werdet hören, daß die See sich schwarz färbt und viele lebende Wesen sterben deswegen. (Ölverschmutzung)
Das ist das achte Zeichen: Ihr werdet viele Junge sehen, die ihr Haar lang tragen wie unsere Leute, die kommen und sich mit den Eingeborenen treffen, um unsere Weisheit und unsere Lebensweise zu lernen. (Hippies, Freaks)“

Neuntes, letztes Zeichen vor der großen Zerstörung

Abstürzende Raumstation

„Und das ist das neunte und letzte Zeichen: Ihr werdet von einem Haus im Himmel hören, über der Erde, das mit einem großen Knall zur Erde fällt. Es wird als ein blauer Stern erscheinen. (eine Raumstation, d. Hg.) Sehr bald danach werden die Zeremonien der Hopi verschwinden.“

Zeichen nahe der großen Zerstörung

„Das sind die Zeichen, daß die große Zerstörung nahe ist: Die Welt wird hin und her geschüttelt werden.
Der weiße Mann wird Menschen in anderen Ländern töten, in den Ländern, die zuerst das Licht der Weisheit besaßen. (Irak = Mesopotamien, Iran, Israel, Ägypten... d. Hg.)
Es wird viele Säulen des Rauchs und des Feuers geben, die der weiße Mann in Wüsten gemacht hat, nicht weit von hier. (Atomversuche in US-Wüsten?, Ölbrände im 1. Irakkrieg? d. Hg.) “

Ausblick auf das nächste, fünfte Zeitalter der Hopis

„Die, die bei den Hopi bleiben und hier weiterleben, werden sicher sein. Da werden viele sein zum Wiederaufbau. Und bald, sehr bald danach wird Pahana wiederkehren. Und mit ihm kommt die Morgendämmerung der fünften Welt. Er wird die Saat seiner Weisheit in unsere Herzen einpflanzen. Gerade jetzt werden die Saaten eingepflanzt. Sie werden den Weg ebnen zum Eintreten in die fünfte Welt.“

Der Hopi-Prophetenstein[1]

Ritzung auf einem Stein im Hopi-Reservat in Arizona[2][3]

„Unsere Hopi-Geschichte sagt uns, daß wir zu der Zeit des Erscheinens den Geist treffen, dem diese Welt gehört. Wir treffen uns und wir bitten ihn, unser Führer zu sein. Er lehnte ab, sagte, daß wir unsere eigene Mission zu erfüllen haben, bevor er unser Führer werden würde. Er weist dieses Leben uns zu. Er gab uns Instruktionen. Das ist symbolisiert durch seine Figur links.
Der kleine Kreis unten auf der Zeichnung symbolisiert die physische Welt und die Schöpfung. Wir gingen voran auf unseren Reisen. Wir erreichten einen bestimmten Punkt in der Zeit, vielleicht Tausend Jahre. Hier trafen wir uns mit Massau’u wieder. Hier gab er uns mehr Instruktionen. Den Hopi riet er dem Lebensweg zu folgen. Das wird durch die durchgehende gerade Linie dargestellt.
Dem weißen Bruder gab er andere Instruktionen. Der weiße Bruder ging nach oben und die Hopis gingen eine andere Richtung.“

Vorhersage der ersten beiden Weltkriege durch Deutschland und Japan

„Jetzt, beim zweiten Treffen mit Massau’u, sagte er uns, daß es in diesem Leben der aktuellen Welt drei Phasen gibt, wo die ganze Welt geschüttelt werden würde. Drei Nationen würden aufkommen und die Welt schütteln. Dieses interpretieren wir als Weltkriege.
Auf der linken Seite sehen wir ein Symbol. Das ist das, was auf Zeremonierasseln der Hopi aufgemalt ist, die man den Kindern gibt.
Die Rassel symbolisiert die Welt. Die Bemalung darauf zeigt das Symbol der Länder, die die Welt dreimal schütteln. Ich meine, daß das Hakenkreuz in der Mitte die Deutschen symbolisiert, die dieses Symbol hatten. Sie brachten die Vereinigten Staaten in den ersten und den zweiten Weltkrieg. Das Sonnensymbol meint die Japaner, die die Vereinigten Staaten in den zweiten Weltkrieg brachten.“

3. Weltkrieg durch „die Roten“

„Pasivaya, ein alter religiöser Führer von Shipaulovi sagte mir, daß die dritte Nation aufkommen würde mit ihren Nationalsymbolen in rot. Die Menschen würden rote Mützen oder rote Kleidung tragen. Die Welt wurde schon zweimal geschüttelt. Es bleibt noch ein Krieg übrig.“

Vorhersagen der Besiedlung Amerikas durch Weiße und ihre vielen Erfindungen

„So ging nach dem zweiten Treffen mit Massau’u der weiße Bruder seinen Weg und wir gingen unseren, gemäß den Anweisungen. Doch es ist gesagt, daß wir uns eines Tages wieder treffen würden, daß dieser weiße Bruder zurückkommen würde, um uns zu reinigen, so daß wir wieder ein Volk werden würden. Das stellt die obere Linie auf der Zeichnung dar; sie zeigt die Reise des weißen Bruders. Die weißen Menschen würden sich selbst schlau und begabt zeigen. Sie würden viele wissenschaftliche Dinge erfinden.
So symbolisieren die ersten drei Figuren auf der oberen Linie die Abschnitte der weißen Menschen, ihre wissenschaftlichen Fortschritte, von der Kutsche zum Automobil zum Flugzeug. “

Asche durch drei Weltkriege

„Die Kreise direkt unter den Figuren prophezeien die drei Kürbisse der Asche, die auf die Erde fallen würden (Atombomben bzw. Asche aus dreitägiger Finsternis?).
Der erste und der zweite Kreis meinen die Bomben, die auf Japan im 2. Weltkrieg fielen.“

Taumeln der Erde, Tumulte, Erdbeben, Fluten, Dürre

„Die vierte Figur auf der oberen Linie zeigt unsere Hopis, die wie die weißen Menschen leben. Das sind Hopis, die ihren Lebensweg verlassen haben und wie die Weißen leben.
Sie haben den leichten Weg gewählt, mit modernen Annehmlichkeiten und machen sich keine Mühe mehr, wie Hopis zu leben. Diese Hopis werden zu anderen Hopis sagen, sie sollen ihnen folgen auf ihren Wegen. Jetzt, wenn alle Hopis auf diesen Trick hereinfallen, wird die Welt wie die gezackte Linie sein, die aufwärts geht, in Richtung rechte obere Ecke. Es wird auf und nieder gehen, Tumulte, Erdbeben, Fluten, Dürre. Die Alten sagen, wir sind jetzt in diesem Stadium des Lebens.“

Gute Zukunft nach Rückkehr zum rechten Leben

„Aber es ist prophezeit, daß eine Lebensphase kommen wird, wenn die Hopis, die wie die Weißen leben, ihre Vergehen erkennen werden. Sie werden versuchen, wieder wie die Hopis zu leben, die ihre ursprüngliche Lebensweise beibehielten. Das ist durch die Linie symbolisiert, die nach unten geht, zurück zum Lebensplan der Hopis. Wenn das passiert, wird die Zeit der Einigung sein. Wir würden dann zurückkommen zu dem Lebensplan, den der große Geist für uns geschaffen hat. Das ist symbolisiert durch den Kreis und die Getreidepflanzen.
Es ist vorhergesagt, daß wir uns mit Massau’u noch einmal treffen, was durch die Figur auf der rechten Seite symbolisiert wird. Er wird über uns richten und wenn wir es verdient haben, mit ihm zu gehen, wird er die Führerschaft der Hopis annehmen. Und danach werden wir ein glückliches Leben haben.“

Dan Katchongva[1]

Vorhersage der Ankunft einer anderen Rasse

„Zeit geht dahin, Menschen gehen dahin, und die Prophezeiung der Dinge, die kommen, gehen von Mund zu Mund. Die Steintafeln und die Felszeichnungen vom Lebensplan wurden von den Ältesten oft überprüft. Ehrfürchtig erzählten sie die Prophezeiungen immer wieder, daß eines Tages eine andere Rasse von Menschen in ihrer Mitte erscheinen wird und unser Land für sich fordert. Sie würden versuchen unser Lebensmuster zu ändern. Sie würden eine süße Zunge haben und eine gespaltene Zunge und viele gute Dinge würden uns verlocken. Sie würden ihre Macht benutzen, um uns zu fangen mit ihren Waffen, aber wir dürfen nicht auf diesen Trick hereinfallen. Wir nennen diese Leute Bahanna.“

Ereignisse der Reinigung

„Wir haben Lehren und Prophezeiungen, die uns sagen, daß wir auf die Zeichen und Omen achten müssen, die kommen und die uns Stärke und Mut geben, um zu unseren Glauben zu stehen.
Blut wird fließen. Unser Haar und unsere Kleidung wird über der Erde verstreut.
Die Natur wird zu uns sprechen mit dem mächtigen Atemzug des Windes. (Orkane, d. Hg.)
Es wird Erdbeben und Überflutungen geben, die große Katastrophen verursachen.
Es gibt Änderungen in den Jahreszeiten und beim Wetter.
Wilde Tiere und Pflanzen verschwinden und Hungersnöte verschiedenster Arten treten auf.
Kriege werden aufkommen wie mächtige Stürme. All das war geplant seit Beginn der Schöpfung.“

Vorhersagen dreier Weltkriege durch Deutschland, Japan und Rußland/China

„Wir werden drei Völker haben, die da stehen, bereit um unsere Prophezeiungen zu erfüllen, wenn wir hoffnungslose Schwierigkeiten bekommen: das Moha-Symbol (eine Pflanze, die nachwächst, wenn sie abgeschnitten wird, mit einer langen Wurzel, milchigem Saft, eine Blüte wie ein Hakenkreuz, das die vier großen Kräfte der Natur in Bewegung symbolisiert) (Deutsche),
Das zweite Symbol ist das Sonnensymbol (Japaner, d. Hg.) und das dritte ist das rote Symbol. (Kommunismus, d. Hg.)
Bahannas Eindringen in den Lebensweg der Hopi wird durch das Moha Symbol in Bewegung gesetzt, so daß die vier großen Naturkräfte die Welt in Krieg stürzen werden. Wenn das passiert, werden wir wissen, daß unsere Prophezeiungen wahr werden. Wir werden unsere Kräfte sammeln und standhaft bleiben.
Die große Bewegung wird fallen, doch weil ihr Lebensunterhalt Milch ist und weil sie kontrolliert wird von den vier großen Naturkräften, wird sie wieder aufsteigen und die Welt wieder in Bewegung setzen. Sie wird einen anderen Krieg schaffen, in dem das Moha und das Sonnensymbol am Werke sind. (Deutschland und Japan im 2. Weltkrieg, d. Hg.) “

Dritter Weltkrieg durch die „Roten“ als Reinigungsmittel

„Dann wird Ruhe sein und dann wird sie ein drittes Mal aufsteigen. Unsere Prophezeiungen sagen aus, daß das dritte Ereignis das entscheidende ist.
Das dritte Ereignis wird abhängen vom roten Symbol, welches das Kommando übernehmen wird und die vier Kräfte der Natur in Bewegung setzen wird. Wenn diese Kräfte in Bewegung sind, wird die ganze Welt erschüttert und rot werden. Zu all diesen Menschen wird der Tag der Reinigung kommen. Demütige Menschen werden vor diesem dritten Ereignis auf der Suche nach einer neuen Welt fliehen. Dieser Krieg kommt unbarmherzig. Seine Leute werden die Erde wie rote Ameisen bedecken.
Wir dürfen nicht draußen wachen. Wir müssen in unseren Häusern bleiben. (Giftwolke bei der dreitägigen Finsternis?, d. Hg.)
Er wird kommen und die bösen Menschen versammeln.
Er wird jeden erkennen an seiner Lebensweise oder an seinem Kopf oder an der Form seines Dorfes und seiner Behausung. Er ist der einzige, der uns reinigen wird.
Der Reiniger, beherrscht vom roten Symbol, wird mit der Hilfe der Sonne und des Moha die Bösen ausmerzen, welche die Lebensweise der Hopi zerstört haben. Die Bösen werden enthauptet und nie mehr sprechen. Das wird die Reinigung für alle rechtschaffenen Menschen, die Erde und alle Lebewesen auf ihr sein. Das Kranke auf der Erde wird geheilt. “

Frieden und Harmonie nach der Reinigung

„Mutter Erde wird wieder blühen und alle Menschen werden vereint sein in Frieden und Harmonie für eine lange Zeit.
Doch wenn das nicht verwirklicht wird, wird die traditionelle Hopi-Identität während der Bedrängnis von Bahanna verschwinden. Durch den Einfluß des weißen Mannes, seiner Religionen und dem Verschwinden von heiligem Land werden die Hopi verloren sein. Das ist der universelle Plan, gesprochen durch den großen Geist seit dem Anfang der Zeit.“

Aufgabe der Hopis

„Die Hopi haben sich an dieser Stelle der Erde niedergelassen, um mit ihren zeremoniellen Pflichten auf das Land zu achten, so wie andere Völker sich irgendwo auf der Erde niederließen, um auf sie zu achten mit ihrer eigenen Art und Weise. Zusammen halten sie die Welt im Gleichgewicht.
Wenn das Hopi-Volk verschwindet, wird die Erdbewegung exzentrisch, die Meere werden das Land verschlucken und die Menschen werden umkommen. Nur ein Bruder und eine Schwester werden vielleicht übrigbleiben und ein neues Leben anfangen…“

Entscheidende Personen der Reinigung

„Wir kennen gewisse Leute, die bestimmt sind, die Reinigung voranzubringen. Es ist der universelle Plan von Beginn der Schöpfung an. Er ist in den Felszeichnungen überall auf der Welt an verschiedenen Kontinenten. Wir werden zusammenkommen, wenn Menschen überall auf der Welt davon wissen. So bitten wir euch, diese Worte überall zu verbreiten, damit Menschen darüber Bescheid wissen.
Und diese bestimmten Leute werden sich beeilen in ihrer Aufgabe, die Hopi zu reinigen und die loszuwerden, die unserem Lebensweg hinderlich sind.“

Wunsch zur Verbreitung der Prophezeiungen

„Ich habe gesprochen. Ich wünsche, daß diese Botschaft in alle Ecken dieses Landes und über die großen Wasser verbreitet wird, wo verständnisvolle Menschen diese Worte der Weisheit überdenken können. Das will ich. Menschen können verschiedene Meinungen über manche Dinge haben. Doch wegen der Natur des Glaubens, auf dem dieses Hopi-Leben basiert, erwarte ich, daß wenigstens einer zustimmen wird, vielleicht sogar zwei. Wenn drei zustimmen, ist es viel wert.
Ich sehe immer nach Osten und bete die aufsteigende Sonne an, für meinen weißen Bruder, der kommt und die Hopi reinigt. Mein Vater Yukiuma sagte mir, daß ich der einzige sein werde, der die Führung zu dieser Zeit übernimmt, weil ich zum Sonnen-Stamm gehöre. Mir wurde gesagt, daß ich nicht einzuwilligen brauche, weil ich der Erste bin. Die Sonne ist der Vater aller Lebewesen seit Beginn der Schöpfung. Und falls ich, der Sonnen-Stamm, falle, wird dort kein lebendes Wesen mehr übrigbleiben auf der Erde. So stand mein Entschluß fest. Ich hoffe, daß ihr verstehen werdet, was ich versuche euch zu sagen.
‚Ich bin die Sonne, der Vater. Mit meiner Wärme habe ich alle Dinge auf der Erde geschaffen. Ihr seid meine Kinder und ich bin betroffen über euch. Ich schütze euch vor Schaden, doch mein Herz ist betrübt darüber, daß ihr meine schützenden Arme verlaßt und euch selbst zerstört. Von der Brust eurer Mutter Erde erhaltet ihr eure Nahrung, doch sie ist zu krank, um euch gesundes Essen zu geben. Was soll das werden? Wollt ihr eures Vaters Herz erfreuen? Wollt ihr die Krankheiten eurer Mutter heilen? Oder wollt ihr uns mit Traurigkeit verlassen? Ich will diese Welt nicht zerstören. Falls diese Welt gerettet wird, werdet ihr alle gerettet. Wer standhaft bleibt, wird mit uns sein, so daß wir glücklich sein werden in einer friedlichen Welt.‘“

Vorhersage des moralischen Niederganges

„Die Menschen werden die guten Dinge des Lebens verderben, werden dasselbe Leben leben, vor dem wir in die Unterwelt flohen. Der heilige Körper der Frau wird nicht länger verborgen bleiben, einem Akt der Verführung in Richtung sexueller Erlaubnis wird man sich erfreuen.
Die meisten von uns werden in Verwirrung verloren sein. Als Beweis, daß etwas außergewöhnliches mit den meisten Menschen passiert, werden sogar ihre Führer verwirrt sein. Es wird schwierig zu entscheiden sein, wem zu folgen ist.
Die, die mit der Kenntnis der heiligen Vorschriften beschenkt sind, werden dann sehr vorsichtig leben. Doch sie werden sich erinnern und sie werden den Glauben an diese Anweisungen haben und es wird das Schicksal der Welt auf ihren Schultern ruhen.
Wenn die Hopi scheitern, wird das der Auslöser für die Zerstörung der Welt und der Menschheit sein. Ich habe gesprochen durch den Mund des Schöpfers. Möge der große Geist euch auf den richtigen Weg führen.“

Craig Carpenter[4][5]

„Diese Botschaft enthält siebzehn, nach meiner Meinung wichtige Überlieferungen, mit dem Kommen der Menschen aus dem Osten beginnend. Es würden Menschen von Osten her auf dieses Land kommen. Sie würden die Zeit der Prüfungen und Versuchungen ankündigen. Drangsal und Widerwärtigkeiten würden durch diese Menschen kommen. Alle Menschen und alle Arten und Formen von Leben müßten durch diese abschließende Testzeit hindurch, ohne Rücksicht auf den Grad der Vollkommenheit ihres Heimatlandes. Diese Testzeit würde zeigen, ob die Menschen den Anweisungen des Großen Geistes treugeblieben wären, oder was mit ihnen geschehen würde. Diese Testzeit würde süße Worte, süße Rede, süße Eßwaren, Drohung, Zwang, Gewaltanwendung beinhalten. Es würde sogar sehr gewalttätig werden, bevor sie vorüber wäre. Menschen würden zu einer ihnen fremden Religion gezwungen. Das würde alles erwartet werden. Natürlich könnte diese Testzeit so streng werden, daß fast alle aufgeben und von diesem geraden, wirklichen Weg abweichen würden. Blieben aber einer, zwei oder drei Menschen dem ursprünglichen Lebensplan gegenüber treu, so würde das genügen, um zu garantieren, daß die menschliche Lebenskette nach dem großen Reinigungstag weitergehen könnte.
Echter Friede, Brüderlichkeit und glückliches Leben würde nach dieser Zeit gelebt werden. Es wäre schön, wenn es mehrere schaffen würden; einer, zwei oder drei aber würden genügen.
Wie gesagt würde es beginnen, sobald diese fremden Menschen von Osten her kommen würden. Wir würden sie an ihren Objekten erkennen, welche auf der Erde rollen, auf runden Dingen, ähnlich der Spindel, mit welcher man Wolle spinnt. Diese Objekte würden nicht genauso wie eine Spindel aussehen, aber so etwas ähnliches. Das würde für uns ein Signal sein, sozusagen wie: haltet euch fest, der Sturm geht bald los, haltet euch bereit!
[…]
Ihre nächste zu sehende Erfindung würde zeigen, ob sie sich an ihre Anweisungen erinnerten: eine Maschine, die übers Land rollt, ohne gezogen zu werden. Sie würde sich von selbst vorwärts bewegen. Diese Maschinen würde dann soweit verbessert werden, daß sie eigens dafür bestimmte Wege bauen müßten, weil sie sich so schnell fortbewegen würde. Es würde zwei verschiedene Arten dieser Wege geben. Einer glatt und wie ein Fluß aussehend, nur daß er auch hügelaufwärts gehen würde (der Fluß fließt ja nur hügelabwärts), und diese Wege würden manchmal aussehen, wie wenn Wasser darauf wäre; aber es wäre nicht wirklich Wasser, es würde nur so aussehen. Diese Wege würden das ganze Land zerschneiden. Das würde das Zeichen sein, daß dieses Werk vom Zerstörer und nicht vom Schöpfer komme.
[…]
Einige sagten, daß die sogar die Berge durchschneiden würden. Die andere Art dieser Wege würden zwei Metallstreifen sein, nebeneinander, und die Maschinen, die sich darauf fortbewegten, würden so entwickelt werden, daß eines dieser Objekte an das andere gehängt würde, so daß sie wie eine Schlange aussehen würden, und so, daß ganze Dörfer von Menschen darin Platz finden würden. Diese Wege, diese zwei parallel laufenden Metallstangen, würden aussehen, als kämen sie in der Ferne zusammen. Doch sie würden nicht wirklich zusammen kommen, es würde nur so aussehen. Dann würde es sogar soweit kommen, daß jemand einen Weg im Himmel erfinden würde. Zu dieser Zeit würde das Erste Große Erdegerüttel stattfinden, dieses Ereignis, welches in dem in Stein gehauenen Lebensplan der Hopi in der Nähe von Oraibi als erster Kreis auf der geraden Linie eingehauen ist. Und dieses Gerüttel, oder was immer es sein würde, würde von allen Menschen wahrgenommen werden. Es würde eine Warnung für uns Menschen sein, daß etwas an unserer Lebensweise falsch sei, daß etwas nicht in Ordnung sei. Nachdem es sich beruhigt haben würde, würden wir eine Zeitspanne zur Verfügung haben, um zu überdenken, was denn nun da geschehen wäre. Zu sehen, was wir getan hätten, daß wir dieses Erdengerüttel geschaffen hätten, diese große Störung. (1. Weltkrieg)
Und uns dann verbessern, wenn wir das wollten, solange wir noch Zeit dazu hätten. Aber wenn wir es verpassen würden, uns in einer aufbauenden Weise zu verbessern und zu den ursprünglichen Anweisungen (die Anweisungen, die den einfachen, aufrichtigen Lebensweg betreffen und uns die Möglichkeit geben, ein langes, glückliches und fruchtbares Leben zu leben und uns daran zu erfreuen) des Schöpfers (Großer Geist) zurückzukehren, dann würde ein anderes großes, für alle spürbares, Ereignis eintreffen. Das zweite würde ernsthafter, heftiger sein als das erste, das wäre dann, wenn das Swastikasymbol (Hakenkreuz) mit dem Sonnensymbol zusammen auftreten würde, nachdem das Malteserkreuzsymbol die erste große Bewegung geleitet haben würde. In der Zwischenzeit würden auch die Maschinen und die Wege im Himmel entwickelter sein, bis zu dem Punkt, daß die Hopis ganze Dörfer von Menschen in diesen Objekten über ihre Köpfe fliegen sehen würden.
[…]
Wie gesagt würden wir dieses zweite Erdgerüttel haben. Wenn sich nun die Menschen nicht verbessern würden, dann könnte jemand eine Erfindung machen, die beschrieben würde als Kürbis voller Asche. – Beim Erzählen dieser Begebenheit machten sie jeweils eine Handbewegung und beschrieben einen Behälter in der Größe eines Basketballs. – Dieser ‚Kürbis voller Asche‘ würde, falls er von jenem Weg im Himmel fallengelassen würde, dort die Erde verbrennen, das Wasser zum Kochen bringen und Asche machen aus der Gegend, wo er niederfällt. Dort würde für lange Zeit nichts mehr wachsen können.
[…]
Wenn nun aber diese vier Menschengruppen verfehlen würden, die zerstörerischen Lebensbedingen zu verbessern, die sich ereignet haben, würde es, als Zeichen dieser groben Fehler, viele Erscheinungen geben:
Das Wetter würde sich schlagartig verändern, die Jahreszeiten würden sich verschieben, so daß das Wetter so stark aus dem Gleichgewicht geraten würde, daß es Schnee im Sommer, Warmwetter mit blühenden Blumen im Winter geben würde. Bäume und Pflanzen würden sich anders als üblich verhalten. – Bei meinem Stamm erzählten sie von Bäumen, die an ihrer Spitze, von oben nach unten, zu sterben beginnen.
[…]
Das alles würden solche Zeichen sein. Wie ich sagte, würde sich das Wetter verändern: es würde zuviel Regen oder zuwenig Regen geben, zuviel Wind oder nicht genügend Wind, Erdbeben und unerklärliche Feuersbrünste, rätselhafte, schreckliche Krankheiten, von denen wir noch nie zuvor gehört haben würden. Und wenn bei den Hopi die Zeit des Maispflanzens da wäre, würde nicht Frühlingswetter herrschen, sondern es könnte sehr kalt sein, so daß die Leute ihren Mais mit Handschuhen pflanzen müßten. Einige redeten von ‚Säcken an ihren Händen‘ um den Schnee wegzumachen und dann das Pflanzloch in die Erde zu graben um so den Mais zu pflanzen. Gleichgewichtsstörungen würden zunehmen, Geisteskrankheiten sich vermehrt zeigen, die Scheidungsrate würde höher und höher, die unheilbaren Krankheiten und die Kriege würden sich vermehren, wenn die Menschen nach dem Hören der Hopibotschaft es unterlassen würden, sich zu bessern.
Vier verschiedene Methoden würden den Hopi zur Verfügung stehen, um die vier verschiedenen Menschengruppen zu erreichen:
1. Das gesprochene Wort, also die ‚Gesicht zu Gesicht‘ – Verständigung.
2. Das Sprechen über ‚Spinnennetze‘. Es würde wie ein Spinnetz sein, welches an beiden Enden mit einem Instrument verbunden wäre. Dieses Instrument würde man in der Hand halten, und am anderen Ende des Spinnetzes wäre auch ein Mensch, der so ein Instrument in der Hand halten würde. So könnten sie gegenseitig ihre Stimmen hören. Diese Spinnetze würden das Land überspannen, so wie das Spinnetze eben tun.
3. Die Art der Zeichen auf Maishüllen. Wenn eine Person etwas sagen möchte, würde sie diese Gedanken auf Maishüllen schreiben, die andere Person würde dann diese Zeichen sehen, lesen und verstehen, was diese Person sagen will, und sie könnte ihre Gedanken auch mit Zeichen auf eine Maishülle schreiben und diese zurückschicken. Und so würde das hin und her gehen. – Wir nehmen jetzt an, daß damit der Briefverkehr vorausgehen würde.
4. Die Art oder Methode, bei welcher man in einem fensterlosen Raum sitzt und spricht, und die Stimme würde klar und deutlich auf der anderen Seite der Berge gehört werden.
[…]
Würden nun diese vier Kommunikationsmethoden ihr Ziel verfehlen, die vier Menschengruppen zu einer aufbauenden Handlungsweise zu bringen, stünde zu dieser Zeit, an der östlichen Seite dieses Landes, ein großes Haus mit durchsichtigen Wänden. In diesem Hause würden sich die Führer von Weltnationen treffen. Die Hopi würden dann drei oder vier Mal zu diesen gehen. Und so würden auch den Führern der Weltnationen noch mehrere Chancen gegeben sich untereinander und gegenseitig zu berichtigen. Auch würden die Hopi erzählen, was diese Nation hier für Unheil anrichtet. Wenn sie das erfüllt haben werden, und immer noch nicht bewirkt habe, daß die Übeltäter mit ihrem Zerstörungswerk aufhören würden, würden die Hopi vier Handlungen anwenden, zeremonielle Handlungen, spirituelle Handlungen, um ihre Stimme in Richtung aufgehender Sonne zu schicken und von dort Hilfe anzufordern.
[…]
Falls jemand auf der anderen Seite des Großen Wassers diesen Hilferuf hören würde, jemand in Richtung der aufgehenden Sonne, und Hopis es bis zum östlichen Rande dieses Kontinents hier schaffen würden, dann würden Leute auf der andern Seite des Großen Wassers helfen, daß die Hopi übers Wasser könnten, um durch die Heimatländer dieser Leute, und wieder zurück ins Hopiland, zu reisen. Die Hopi sind sehr arme Leute und verhältnismäßig ungeschult, jedenfalls was die moderne Ansicht von Schulung betrifft. Gleichwohl wird jemand auf der andern Seite des Großen Wassers ausgerüstet sein, um ihnen zu helfen, ihre Botschaft dort drüben zu verbreiten. Somit wird auch den Leuten dort eine Chance gegeben, etwas zu tun, auf ihre eigene Art und Weise, um diese schreckliche Situation zu verbessern, welche sich zu diesem Zeitpunkt schon weltweit ausgebreitet haben würde. Es wurde gesagt, daß die Botschaft bis zum Ostrande diese Ost – Westlandes gebracht würde, dieses Landes, wo die wichtigsten Bergzüge Ost – West verlaufen. (Hier laufen ja die wichtigen Bergzüge Nord – Süd, eben das Nord – Südland.) So würden sie das tun.
Irgendwann, während diese Ereignisse stattfinden würden, würde es immer schlimmer und schlimmer werden. Mehr und mehr Zerstörerisches würde in Erscheinung treten. Es gibt sogar Prophezeiungen, daß Zivilrechtsbewegungen im Süden stattfinden würden. Sobald Menschenblut vergossen würde beim Versuch, die schrecklichen Bedingungen in diesem Land zu bessern, und diese nicht verbessert würde, würde immer mehr Blut fließen.
Nachdem die Stimme der Hopi auf der andern Seite des Großen Wassers verbreitet sein würde, sollte auch der Bahanna davon gehört haben. Und es wird angenommen, daß er sofort zu den Hopi zurückkäme. (Zum jüngeren Bruder zurück, Bahanna wird oft mit ‚Großer weißer Bruder‘ übersetzt.) Hier würde er sofort anfangen, seinem jüngeren Bruder (Hopi) zu helfen. Da gibt es ja eine längere Geschichte, wie der Bahanna vor sehr langer Zeit los zog, um seine Mission, seinen Auftrag zu erfüllen, in Richtung aufgehender Sonne zu gehen um dort seinen Bestimmungsort zu erreichen zu der Zeit, wo der große Stern am Himmel erscheinen würde, was den Leuten hier das Zeichen wäre, daß er seinen Bestimmungsort erreicht haben würde. (Das Erscheinen des großen Sterns wurde von Craig mit dem Jahr 1054 nach Christus bezeichnet.) Die Möglichkeit hätte bestanden, daß er direkt zurückgekommen wäre, um mit der Gottlosigkeit aufzuräumen, die schon zu dieser Zeit aufgekommen war. Gottlosigkeit in dem Sinne, daß Menschen versuchen gegen andere Gewalt anzuwenden. Seine Aufgabe war also, auf dem schnellsten Wege zurückzukehren. Würde sich aber seine Rückkehr aus dem Land in Richtung aufgehender Sonne auch nur um einen Tag verschieben, könnte das zur Folge haben, daß es sehr lange Zeit gehen würde, bis er zurückkommen würde. Hopi wartet immer noch auf seine Rückkehr.
[…]
Deshalb müßte er ja kommen, um dieses Land zu reinigen. Nun, wenn er kommen würde, würde er sehr schnell kommen; tatsächlich würde er in einem Tag Kontrolle über das ganze Land haben, vielleicht in einem halben Tag. Er könnte sogar vor dem Frühstück kommen, so schnell würde er kommen. Bei seiner Ankunft in diesem Land würden alle Maschinen still stehen. Er würde geradewegs zum Dorf Oraibi kommen. Hier würde er sich zu erkennen geben, sich selber vorstellen. Die wirklichen Hopi würden sich ihm gegenüber zu erkennen geben, auf eine Weise, die ihn befriedigt. Dann würde er die Hopi fragen, was ihnen die anderen Menschen angetan hatten, die gottlosen Menschen. Die Hopi würden ihm antworten müssen, da er der Einzige der ursprünglichen Stämme ist, dem vom Großen Geist die Macht oder das Recht gegeben wurde, über andere Menschen zu urteilen und dann das Urteil auch zu vollstrecken. Hopi sagt, daß es einen Stamm und davon einen Menschen gibt, der mit dieser Aufgabe vertraut wurde, dem diese Pflicht auferlegt wurde; der die Verantwortung, die Macht und die Autorität dazu hat. Diese Verantwortung, ich sage dieses Wort nochmals. Und das würde Derjenige sein. Die Hopi würden ihm sagen, was gegen sie getan wurde. Die Vergehen gegen die grundlegenden Anweisungen des Großen Geistes. Nachdem die Anklagen gemacht sein würden, würden die Hopi mit ihren Fingern auf bestimmte Menschen zeigen. Danach würde sich der Bahanna dem Oberhaupt der Menschenkinder und Völkerausplünderer zuwenden und ihn fragen, was er zu diesen Anschuldigungen zu sagen habe. Ich nehme an, daß er einige Worte sagen würde, so wie das Verbrecher zu tun pflegen. Dann würde sein Helfer sich an den zweithöchsten politischen Verbrecher wenden, nachdem dieser von den Hopi oder anderen Betroffenen angeklagt wurde, wer immer das auch sein wird.
[…]
Auch der zweite politische Verbrecher würde auf der Stelle hingerichtet werden. Die anderen Helfer des Bahanna würden vom Himmel fallen wie Regen und die Sonne verdunkeln, so viele würden es sein, und sie würden das Hinrichten der überführten Hauptverbrecher weiterführen. Sie würden die andern Menschen fragen, was sie gegen die Anschuldigungen, die gegen sie gemacht worden wären, zu sagen hätten. Das würde in einer spiralförmigen Ausreitung vorsichgehen, in Oraibi beginnend. Je größer die Spirale würde, um so mehr Land würde es einbeziehen und dementsprechend mehr Menschen würden enthauptet werden. So würden bald die Stadtränder erreicht sein. Die Helfer oder die Gefolgschaft des Bahanna würden zu diesem Zeitpunkt die Menschen gar nicht mehr fragen müssen, da sie die Fähigkeit haben würden, beim bloßen Anblick zu erkennen, ob vor ihnen ein todwürdiger Verbrecher stehen würde, und dann würden sie sofort das Urteil vollstrecken. So wie ich das verstehe, würde nach der Reinigung dieses Landes die ganze Erde gereinigt werden. Aber es würde hier in Oraibi beginnen, weil das der Ort ist, wo alle die ursprünglichen Stämme durch den Großen Geist erschaffen wurden.
[…]
Die Hopi wurden gewarnt, nicht weit weg von ihren Dörfern zu gehen, denn wären sie weit von zu Hause weg und der echte ‚Weiße Bruder‘ würde kommen, hätten sie eine schwierige Zeit nach Hause zu gehen, denn alle Maschinen würden ja stillstehen.
[…]
Sie wurden gewarnt, falls sie bei den Urteilsvollstreckungen durch die Helfer von Bahanna in der Nähe von Städten wohnen würden, sie nicht zuschauen sollten, damit nicht auch sie von diesem Schwert oder was es sein würde getroffen würden. Diejenigen welche versuchen würden nach Oraibi zurückzukehren, würden eine sehr schwierige Zeit haben, und nur ganz wenige würden es schaffen, und diese würden auf ihren Händen und Knien ankommen. Ich weiß nicht, ob das bedeutet, daß sie so schwach sein werden, oder ob es ein Zeichen der Heimatliebe ist.
Nachdem der Bahanna das ganze Land und die Menschen darauf geläutert haben würde, würde er, mit Hopi als Sprecher der aufrichtigen Menschen dieses Landes in Anwesenheit des Großen Geistes Massau’u selbst, zusammen sitzen und entscheiden, welches der Lebensweg der Zukunft sein würde. Denn nach dem Reinigungstag würden die Überlebenden aufrichtigen Menschen, echten Frieden, echte Bruder/Schwesternschaft und ein langes Leben genießen. Vielleicht würden sie auch wieder Ein Volk werden, eine Einheit, wie am Anfang dieses Zeitalters. – Sie würden sich alle untereinander verstehen können, diese Drei würden auch entscheiden, welches die wahre Religion wäre, auch würden sie die gleiche grundlegende Nahrung haben. Bis dahin waren den Hopi und anderen sehr enge Regeln gegeben worden, die das Heiraten betraf.
In der neuen Zeit würden sie davon frei untereinander heiraten können, da sie alle aufrichtige Menschen, unter der Führung des Großen Geistes, sein würden. Ein großer Tag, dem wir entgegensehen. Wir hoffen, daß er bald kommen wird. Andere Menschen wollen ihn hinauszögern. Wir aber wissen, daß je schneller er kommt, umsoweniger Blut wird vergossen werden.
Falls durch irgendwelche Gründe der Bahanna, der echte ‚weiße‘ Bruder, seine Aufgabe nicht erfüllen würde, seine Verantwortung nicht tragen würde, so wie wir das verstehen, würde der Rote kommen. Er würde vom Westen kommen. Er würde ein rotes Symbol haben. Er würde eine rote Kappe oder einen roten Mantel haben; mit ihm würden sehr viele Leute kommen, zahlreich und langsam wie Ameisen, und sie würden zerstören oder verändern wen oder was immer sie antreffen. Sie würden nicht in Oraibi beginnen, sondern von außen her. Sie würden erst am Schluß nach Oraibi kommen. Den Hopi wurde gesagt, daß zur Zeit ihres Kommens ein großes Dorf am Fuße der Mesa stehen würde, und daß die Leute in diesem Dort die wirklichen Hopi so sehr stören würden, daß sie kaum mehr Pflanzland oder gar keine Pflanzland mehr hätten, so daß sie mit angezogenen Beinen am Rande der Mesas sitzen müßten. Das zeigt, wie wenig Lebensraum sie zu dieser Zeit zur Verfügung hätten. Den Leuten im ursprünglichen Dorf Oraibi wurde gesagt, daß sie bei seinem Kommen in den Hinterraum ihrer Häuser gehen sollten, dort wo sie den Mais mahlen, sich dort verstecken und die Hände auf die Ohren pressen. Denn die Zerstörung der Menschen und des Dorfes am Fuße der Mesa würde so schlimm sein, daß schon der Ton, das Geräusch davon sie zu Tode schockieren könnte. Auch sollte niemand von ihnen auf dem Hausdach stehen und schauen, was dort unten vor sich geht, sonst würde der Rote geradewegs die Mesas heraufkommen und sie vom Hausdach herunterschmeißen, wobei sie sterben könnten; das um zu zeigen, wie bösartig und stark es sein würde. Nachdem nun diese Person mit dem roten Symbol dieses Land und Leben darauf in seinem Sinne ‚gereinigt‘ haben würde, wissen wir nicht, welche Sprache wir dann sprechen würden, wir wissen nichts davon.
Er würde dann die höchste Autorität sein, und alles würde sich dann nach ihm richten müssen.
Falls er durch irgendwelche Gründe seine Aufgabe nicht erfüllen würde, seine Verantwortung nicht tragen würde, so wie wir das verstehen, würden die Naturkräfte immer mehr und mehr aus dem Gleichgewicht geraten. Es würde immer härter werden. Unerklärliche Feuersbrünste, Vulkanausbrüche, Erdbeben, Erdrutsche würden die Bevölkerung zerstören, sogar die Steine würden schreiend und weinend über die Erde rollen, weil die Menschen nicht aufhören würden, Fehler zu machen. Die Überschwemmungen würden immer zerstörerischer, starke Stürme, zerstörerische Trockenperioden, mehr und mehr Geisteskrankheiten, Familienzerrüttungen, mehr Kriminalität, immer mehr Kriege, es würde schlimmer und schlimmer bis zu dem Punkt, wo die Menschen sich selbst zerstören würden. Das alles würde soweit führen, bis auf diesem Land nur noch vier aufrichtige Menschen übrig sein würden. Ein aufrichtiger Mensch würde ja genügen, drei oder vier würden schon viele sein... Diese Vier müßten zusammenkommen und Tabak in Gebetsform verbrennen und sich beim Großen Schöpfer entschuldigen, daß es ihnen nicht möglich war, die Bedingungen auf diesem Land zu ordnen.
Das würde der Moment sein, wo die Naturkräfte im Auftrage der Vier die Reinigung übernehmen würde. Vielleicht würden sich die Weltmeere wieder die Hände reichen, um das Land sauberzuwaschen, wie damals bei der Großen Flut. Auch bestünde die Möglichkeit, daß sich die Erde überschlagen würde, und zwar nicht nur einmal, sondern gleich drei- oder viermal. So würde das Wasser übers Land steigen und es sauberwaschen, reinigen. Würde dieser Punkt der Zerstörung erreicht sein, würde wohl kein Mensch mehr das Recht haben, weiterhin auf der Erde zu leben. Wahrscheinlich würden nur die Ameisen wieder auf der Erde leben, eine sehr gut organisierte Lebensform. Jemand hat auch gesagt, daß vielleicht ein Bruder und eine Schwester überleben würden, und neu beginnen dürften. Doch das ist sehr fragwürdig.
Würden es diese Vier unterlassen, zusammen zu kommen, um die Naturkräfte zu rufen, würden diese von sich aus handeln. Wenn Vater Sonne bei seinem täglichen Rundgang auf die Erde schaut, sieht er ja wirklich alles. Er ist der Vater von allem Leben, er kann allen Menschen in die Herzen sehen und ihre Gedanken lesen, er sieht alle Wünsche und Motive; würde er nun bei seinem täglichen Rundgang keinen einzigen redlichen Menschen mehr finden, würde er bei seinem Untergehen im Westen dem Zwillingsneffen der Spinnenfrau dort auf dem Meer sagen: ‚Nun, es gibt keine aufrichtigen Menschen mehr auf diesem Land, alle sind gegangen. Weißt du deine Pflicht noch?‘ ‚Ja‘, wird er sagen, ‚ich weiß meine Pflicht.‘ Er reitet ja auf dem Rücken dieser großen Wasserschlange, dieser Wassergottheit. Er würde ihr ins Ohr flüstern: ‚Mach dich bereit, es ist Zeit, deine Aufgabe zu erfüllen.‘ Tags darauf, wenn Vater Sonne über dem Atlantischen Ozean, am östlichen Rand aufsteigen würde, würde er das Gleiche dem Zwillingsneffen dort drüben sagen: ‚Als ich gestern übers Land ging, sah ich keine redlichen Menschen mehr. Sie sind alle der Gottlosigkeit und Korruption verfallen. Weißt du deine Pflicht noch?‘ Und er würde sagen: ‚Ja, ich weiß meine Pflicht.‘ Und er wird es der Wasserschlange dort sagen, daß es Zeit wäre, ihre Aufgabe zu erfüllen.
Beim nächsten Sonnenaufgang über dem Atlantischen Ozean würde diese Wasserschlange größer und größer werden, und das Wasser in Bewegung setzen. Zur gleichen Zeit würde sich die Wasserschlange im Pazifik an ihre Arbeit machen, größer und größer werden, – sie können ja jede Größe und Form annehmen –, bis sich der Atlantische und der Pazifische Ozean die Hände reichen würden, und so alles Land reinwaschen würden.
Es gibt einige Shoshoniindianer, die sagen, daß zuerst großes Feuer sein würde, und sie sagen, daß die ‚sieben Schwestern‘ wieder ihren Männern folgen würden, diese sieben Vulkane im Nordwesten würden ihre Tätigkeit wieder aufnehmen; nicht nur Mt. St. Helen, sondern alle andern bis herunter zum Mt. Shasta und Mt. Lassen. So würde das Land zuerst durch die Vulkane gereinigt, und nachher durch das Wasser, um sicherzugehen, daß Alles zerstört würde.
Wenn wir Menschen also unsere Aufgabe verfehlen würden, die begangenen Fehler auf dieser Erde zu korrigieren, und die Naturkräfte diese Aufgabe übernehmen müßten, würde es sehr fragwürdig, ob wir Menschen nochmals Gelegenheit bekommen würden, auf dieser Erde zu leben. Auch würden die meisten andern Lebensformen zerstört werden, die Ameisen würden auf jeden Fall noch hier leben, vielleicht auch andere Lebensformen.“

Craig Carpenter über das Aussehen des „Bahannas“[6]

Bernhard Bouvier war mit Carpenter bis zu dessen Tode 2006 befreundet. Ihm gegenüber hat Carpenter ein Detail über den Bahanna, den Erlöser der Hopi, genannt, das an einen europäischen Monarchen erinnert.

„Bei denen bekannt ist nur, daß mal der ‚Bahanna’ kommt (so ’ne Art Oberkaiser/weltlicher Erlöser) und weltweit die Schuldigen an dem Desaster zur Rechenschaft zieht, indem er denen den Kopf vor die Füße legt. Der ‚Bahanna’ habe auf dem Haupte eine ‚Krone’. Da die alten Hopis keine ‚Krone’ kannten, haben sie dafür den Namen einer Echse mit zackigen Hornwucherungen auf dem Kopf genommen. Angefangen wird die Säuberung mit dem Chef der USA und dessen Stellvertreter, die auf Beschuldigungen nur kurz noch was verlegen rumstottern können. (⇒ ist sehr alt, wohl viel älter als die USA!) Und die Hopis überlebten meist und kämen wieder zu ihren Rechten.“

Krötenechse (engl. „regal horned lizard“, lat. „Phrynosoma solare“)

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 http://www.j-lorber.de/proph/seher/hopis.htm
  2. http://philipcoppens.com/hopi.html
  3. http://www.crystalinks.com/hopistonetablets.html
  4. http://www.torindiegalaxien.de/erde12/DIE%20HOPI%20FRIEDENSBOTSCHAFT.pdf
  5. Hodapp, Brian O.: Weiße Naturmagie - Schützen und Heilen mit den Kräften der Natur. 1998.
  6. http://www.schauungen.de/Forumsarchive/forum67523/messages/29112.htm

Literatur

  1. Waters, Frank: Das Buch der Hopi. München 1992.
  2. Kaiser, Rudolf: Die Stimme des Großen Geistes. Prophezeiungen und Endzeiterwartungen der Hopi-Indianer. München 1989.
  3. Mails, Thomas E., Evehema, Cheif Dan: The Hopi Survival Kit. 1997.
  4. Peterson, Scott: Indianische Seher und ihre Prophezeiungen. München 1993.
  5. MacGregor, Rob: Hopi-Sommer. 1999.
  6. Fladda, Gabriele: We will resist – Navaja und Hopi: Indianer in Südwesten Nordamerikas. Texte – Lieder – Ornamente. 2001.
  7. Buschenreiter, Alexander: Unser Ende ist euer Untergang – Die Botschaft der Hopi an die Welt. 2003.

Sonstiges

  1. Bewertung der Hopi-Prophezeiungen
  2. Bewertung der Hopi-Prophezeiungen II