Fernfahrer aus Frankfurt

Aus Bibliothek der Weltenwende
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leo H. DeGard – Armageddon, 2003[1]

„München – Nürnberg. Abend. Dunkles Herbstwetter, regnerisch, ungemütlich. Kurz vor der Donau ... Ich fühle mich, nein, ich bin auf einmal mitten im ... Krieg! Um mich herum Terror, Angst, Chaos, Kampf, Kanonendonner. Als ich die Donaubrücke überquere, scheint sie wie unter Beschuß zu liegen“

„Eine weite Ebene vor mir. Die Autobahn ist relativ leer. Plötzlich ... Die Chinesen überall vor mir im Süden, sie fallen wie die Heuschrecken in der süddeutschen Ebene ein (eine riesige, moderne Invasions-Armee mit Panzern und Hubschraubern etc.), ich sehe sie nicht, kann sie nur fühlen, aus der Ferne den Klang des Krieges hören, es rumpelt dumpf, der Boden zittert schon leicht unter meinen Füßen, doch ich fühle keine Angst. Gegen wen kämpfen sie eigentlich? Warum und woher kamen sie so plötzlich?“

„Eine weite Ebene war da vor mir nord-östlich/östlich/süd-östlich von Ulm bis zum Alpenrand (so sah ich das jedenfalls). Ich war etwa halbe Strecke Würzburg – Ulm (A7) und zwischen Ulm und Augsburg (nördliche Linie) und Alpenrand zogen die Chinesen auf. Ich hatte bestimmt noch 60-80 km zu den Chinesen und 100-120 km bis zum Alpenrand. Sie kamen vom Süden und Südwesten (Frankreich?) her. ‚Die Chinesen vor Ulm’ sah ich nicht direkt bildlich, sondern als nachhallenden, spontanen Satz in meinem Kopf zu der ‚Szene’. Ich sah sie (die Chinesen) eigentlich einfach nur großräumig vor mir aufziehen (einfallen). Von Ulm bis Augsburg. Von Freiburg bis München?“
„Seinem Gefühl nach täten die Chinesen einem Zivilisten nichts, solange man ‚cool mit ihnen redet’.“

Quelle

  1. DeGard, Leo H.: Wer plant den 3. Weltkrieg? Rottenburg 2002.

Sonstiges

  1. Selbstvorstellung des Fernfahrers im Weltenwendeforum