Bauer aus dem Zellertal

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Aussagen des Bauern aus dem Zellertal bei DeGard[1]

Vision von 2002

„Einige Leute flüchten in die Kirche von Drachselsried, doch sie wird von Soldaten umstellt, die dann Handgranaten hineinwerfen, danach wird sie gestürmt. Überleben tut’s glaub ich niemand. Bald darauf ist beim Pfarrhof eine gewaltige Explosion. Der Pfarrhof, die Metzgerei und das Pokorny-Haus werden völlig zerstört. Es gibt noch mindestens zwei weitere Explosionen, eine davon in der Siedlung, hab diese aber nicht mehr gesehen. Ich traf eine Frau, die mir sagte, daß dabei ihre Mutter umgekommen sei. 2003 ist sie 70 geworden, den 75er wird sie nicht mehr erleben. In der Siedlung von Drachselsried soll es auch noch so eine Explosion geben, hab die aber nicht mehr gesehen. (…) Es sind auffallend wenig Menschen auf der Straße, angesichts dessen, was hier los ist – entweder sind schon fast alle davongelaufen, oder sie verstecken sich. Wenn vereinzelt jemand herumläuft, ist die furchtbare Anspannung in ihren Gesichtern und die hastige Bewegung zu erkennen.
Das einzige Mal, wo ich den Soldaten nahe gekommen bin, ist bei der Autowerkstätte Hofmann, wo sie direkt an mir vorbeirennen. Sie hatten Jacken an, aber die Farbe konnte ich nicht erkennen, weil es noch düster war. Beim Futterholen dann hab ich nicht darauf geachtet, aber das Gesicht konnte ich sehen. Das war mit Sicherheit ein Russe oder Osteuropäer, also keiner aus südlicheren Ländern.“

Vision von 2001

„Mitte Juni 2001 bekam ich plötzlich ein Gefühl, wie ich es noch nie hatte, daß in dem Jahr noch etwas schreckliches passieren wird. Dieses Gefühl dauerte tagelang an. Ich dachte so an ein schreckliches Flugzeug oder Eisenbahnunglück. Auf diese Terroranschläge (Anschläge auf das Pentagon und das World Trade Center) wäre ich aber nicht gekommen. So zwei Tage nach den Terroranschlägen bekam ich wieder so ein Gefühl: Noch in diesem Jahrzehnt wird eine Atombombe von Terroristen gezündet. Anschlagsziel ist wieder die USA. Ich konnte in einem Nachrichtenbeitrag die Ostküste erkennen, wo sie aber gezündet wird, weiß ich nicht.“

Ergänzend fügt er hinzu, der Terroranschlag könne zwar an der Ostküste sein, aber auch etwas im Landesinneren. Er wollte sich nicht genau festlegen, auch wenn die Küste wahrscheinlicher erscheint. Das Gebiet grenzt er zwischen Florida und Boston ein. Nördlich davon passiert es mit Sicherheit nicht, sagte er.

Vision von 1990

„Die ganze Nacht war ich aufgeregt und konnte nicht schlafen, immer wieder sah ich aus dem Fenster. Doch es tat sich nichts. Als es am frühen Morgen dämmert, rennen schon Soldaten von Oberried her kommend durch Unterrehberg nach Drachselsried, dringen in die Häuser ein, Schüsse sind zu hören. Aber nur wenige Leute sehe ich davonlaufen (vielleicht hab ich’s nur nicht alles gesehen), und da werden einige erschossen. Alles geht so schnell. Auf der Umgehung unten wälzen sich einige Militärfahrzeuge in Richtung Arnbruck. Zu uns kommen sie nicht — noch nicht. Wir gehen in den Stall und machen uns an die Arbeit. Als ich aber zum Heu holen die Scheune hoch gehe, hält mir ganz oben plötzlich einer eine Kalaschnikow o. ä. ins Gesicht. Erschrocken laufe ich die Treppe so schnell runter, daß ich mir ein Knie voll verstauche. Ich sage, wir müssen weg, die Russen sind da. Dann kommen aber von Richtung Drachselsried her mehrere Soldaten dahergerannt, ich laufe wieder in das Waldstück. Anschließend rennen wir hastig den Berg rauf. Wenig später fahren auch noch ein paar Panzer oder gepanzerte Fahrzeuge auf.
Auch Viechtach wird’s schlimm erwischen. Von Schlatzendorf her wird’s überfallen. Die Leute rennen davon, was sie können. Erst nach vier Tagen trauen sich die ersten wieder zurück. Die Soldaten sind dann hauptsächlich nur noch in den Schulen oben.“

Vision von 1988

„Es war ein Sommertag und es war hell, ob es tagsüber oder Abend war, weiß ich aber nicht. Zuhause fragt mich jemand: ‚Fahrt ihr jetzt nach Neukirchen hinter!‘ Ich sagte ja. Dann sind wir gefahren. Wir waren mindestens zu dritt im Auto. Wer das jetzt außer mir ist, weiß ich nicht. (…) Die Fahrt verläuft zunächst ganz normal, die über’s Eck und Arrach über Haibühl/Engelshütt zur Absetz hinaufführt. Dort läuft das Autoradio und eine Durchsage kommt, daß in Deutschland bereits mehrere Atomsprengsätze gezündet wurden. Wir sind grad auf der abschüssigen Strecke runter nach Mais, ein Auto fährt dicht hinter uns, als es plötzlich leicht rechts vor uns eine blitzartige Erleuchtung gibt, dann sehen wir einen riesigen Feuerball (wenige hundert Meter von Mais entfernt), ducken uns aber dann, nachdem wir das Auto schlagartig angehalten haben. Dann wird’s dunkel. Entweder hatte ich dann einen Blackout, oder es wurde tatsächlich dunkel. (…) Alses dann wieder hell wurde, konnte man recht gut runter nach Unterkaltenhof sehen. Die Häuser und Höfe waren z. T. vollständig abgebrannt, daneben lagen einige total verkohlte große Tiere. Zehn sind’s bestimmt. Ich wollte Neukirchen sehen, wurde in die Luft gehoben und fand mich dann wieder vor Neukirchen, und zwar zwischen Wallfahrtsmuseum und der Straße, die von Rittsteig her nach Neukirchen führt. Das Dach vom Wallfahrtsmuseum lag nach Norden zu direkt neben den Häusern und ist in kürzester Zeit verbrannt. Währenddessen irrt eine Frau zwischen den Trümmern umher, das Gesicht ganz schwarz. Hautfetzen hängen ihr weg – dann bricht sie zusammen. Ich sah noch ein paar Personen umherrennen, brechen aber dann auch zusammen. Von der ganzen Häuserzeile hier stehen nur noch z. T. die Mauern. Kirchturm hab ich auch keinen mehr gesehen, entweder ist er nicht mehr da, oder ich hab ihn nur nicht gesehen, weil es noch so rauchig ist (bräunlicher Rauch). Aus dem Auto sind wir dann ausgestiegen, wie oder ob wir heimgekommen sind, weiß ich nicht. (…)
Die Bombe wird am Boden einschlagen, weil der Feuerball direkt am Boden entsteht. Der Einschlagort ist, wie ich anhand Satelliten- und Luftbildern erkennen konnte, genau 1 km östlich von der Talstation des Liftes am Hohen Bogen in etwa auf Mais zu, ganz in der Nähe- von Vordermais.
Ich glaub, 2001 war ein Fest in Atzlern (zwischen Neukirchen und Rittsteig) und der Parkplatz für das Festzelt war ganz in der Nähe, so wie ich Neukirchen gesehen habe. Die Häuser sind mir da schon sehr bekannt vorgekommen, sonst sehe ich sie ja nie so, weil ich dort praktisch nicht vorbei komme. (…)
Es könnte noch sein, daß in der Nacht Atombomben gezündet wurden und ständig Erschütterungen zu spüren waren. U. a. in Richtung Viechtach/Straubing und Kötzting/Regensburg. Wo die Detonationen genau stattgefunden haben, weiß ich aber nicht. Warum es gerade Neukirchen trifft, weiß ich nicht. Auch von einem flächendeckenden Bombardement ist mir nichts bekannt. Ich möchte hier nur mit Sicherheit sagen, daß es in Richtung ca. Nordwesten (Kötzting), sehr oft ‚gerummst‘ hat. Weiß aber nicht, wie weit das weg war. Das kann ja auch bei Schwandorf oder Weiden sein oder vielleicht noch weiter weg, weiß nicht. Nur die Richtung kann ich sagen. In andere Richtungen war es weniger. Es könnte ja auch zu mehreren Wellen von atomaren Angriffen kommen, so daß andere Gebiete auch noch betroffen werden, das weiß ich aber dann nicht, weil ich es nicht gesehen habe.“

Später fügt er hinzu:

„Überall wo es ‚gerummst‘ hat, sind Truppenübungsplätze, wie z. B. Roding, Schwandorf, besonders Grafenwöhr oder Bogen (bei Straubing). (…)
Ich nehme ja fast an, daß bei Neukirchen eine ‚verirrte‘ Bombe hochgeht, weil südlich von Neukirchen nur ein paar Häuser und viel Wald sind. In der Nähe von Eschlkam oder Furth im Wald würde sie viel mehr Schaden anrichten.“

Anmerkung

Wie der Seher aus dem Zellertal selbst vermutet, könnte die Neukirchener Bombe ein Irrläufer sein, der zu weit südlich einschlägt. Merkwürdig ist auch die Detonation am Boden, denn gegen Truppenkonzentrationen würde man einen Detonationspunkt in etwa 200 m Höhe wählen, es sei denn, man will das Gelände dauerhaft radioaktiv verseuchen und unpassierbar machen. Der Bauer erwähnt außerdem häufige Explosionen in Richtung Viechtach/Straubing und Kötzing/Regensburg, d. h. vom Zellertal aus betrachtet in westnordwest- bis südwestlicher Richtung. Er sieht die Explosionen somit exakt dort, wo anderen Quellen zufolge der weitere russische Vorstoß erfolgen soll. Genau dort verläuft auch die B20 Cham-Straubing, von der der Waldprophet Mühlhiasl behauptet hatte, auf ihr würden dereinst die Roten entlangkommen.

Beitrag des Bauern aus dem Zellertal im Zukunftsforum II vom 8. Juni 2007[2]

„Zu den Richtigstellungen – kann so als Beitrag ins Netz gestellt werden:
Selber habe ich was den Goldpreis betrifft gar nichts gesehen. Wo Bernhard Bouvier das herhat, daß in einem April der Goldpreis explodiert, weiß ich nicht. Ich sagte ihm, daß dieser – wie es mir der Tischler sagte – im April zu steigen beginnt, dann bis März folgenden Jahres durchsteigt. Da die Datumsangaben in meinen Schauungen in diesem Jahr das letzte Mal stimmen würden, bin ich also von 2007 ausgegangen. Sollte bis Mitte Juni nichts passieren, wovon ich ausgehe, sind alle Datumsangaben in meinen Schauungen unbrauchbar.
Außerdem möchte ich anmerken, daß ich den Richtigkeitsgrad der wiedergegebenen Schauungen in diesem Forum nur bei etwa 80 % halte, weil immer etwas ein wenig verdreht wird – nicht nur bei mir, sondern fast überall.“

Quellen

  1. DeGard, Leo H.: Armageddon. Rottenburg 2003.
  2. http://216.194.92.47/forum/messages/26416.htm