Bariona

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Die Visionsbeschreibungen wurden aus Forumsbeiträgen entnommen, nachbearbeitet und zu einem Text zusammengeführt. In Absprache mit der Seherin wurden einige Korrekturen vorgenommen.

Blitzeschleudernde Kampfflugzeuge, gesehen mit etwa 11 Jahren[1][2]

„Gegend Bad Aussee (zwischen Dachstein und Totem Gebirge). Ich befinde mich am Ausgang einer Höhle namens ‚Lieglloch‘, unterhalb des felsigen Kammes des Hechlsteins. Die Höhle ist nur von Tauplitz aus über einen wenig begangenen steilen Pfad zu erreichen. Tauplitz liegt in der Nähe von Bad-Mitterndorf im steirischen Salzkammergut/Österreich. Es ist ein schöner Sommertag mit wolkenlosem blauem Himmel, zwei bis drei Uhr Nachmittags. Ich bin nur mit Jeans und einem T-Shirt bekleidet. Normalerweise hätte ich bei dieser Wanderung zur Höhle von anderthalb bis zwei Stunden, einen kleinen Rucksack mit dabei gehabt, mit Regenschutz, Jacke, Brotzeit und Wasserflasche.
Es ist Krieg. Ich bin darüber völlig entsetzt und fassungslos. Ich weiß weder warum jetzt plötzlich Krieg ist, noch wer da gegen wen kämpft. Das einzige, was ich weiß ist, daß ich hier oben sicher bin. Nach Tauplitz, im Talkessel gelegen, kann ich nicht mehr zurück, das wäre zu gefährlich. Ständig sehe ich gelbe Lichtblitze, die die ganze Umgebung gelb erleuchten. Die werden von den drei bis vier kleinen, hell-silberfarbenen Flugzeugen aus dem vorderen Teil des Rumpfes lautlos abgeschossen, die hier in dem Tal herumfliegen. Diese Flugzeuge sind rundlich-bauchig, aber dennoch schnittig. Sie haben sehr kurze Tragflächen. Die Lichtstrahlen, die sie aussenden, sind dreibündelig. Diese Strahlen treffen auch dreibündelig dort auf, wohin sie geschossen wurden. Dabei nehmen sie dann je nach Höhenlage des Flugzeugs etwa einen bis vier Quadratmeter Fläche ein. Die gelben Lichtblitze erhellen das Tal mindestens eine bis zwei Sekunden lang gelb, nachdem sie abgefeuert wurden. Ich weiß, daß die Flugzeuge die ‚Unsrigen‘ sind. Die Flugzeuge können sehr tief fliegen, den Bodenunebenheiten angepaßt, sie sind sehr wendig, können sich hinter Felsen in der Luft stehend/schwebend verstecken, um dann blitzschnell hervor zuschießen und anzugreifen.
Ich höre ständig Detonationen. Die kommen aber nicht von den Flugzeugen, sondern aus nördlicher Richtung. Dort über der Tauplitzalm, hinter dem Toten Gebirge dürfte es noch viel schlimmer zugehen als hier. Über der Tauplitzalm ist der Himmel, so wie bei sehr intensivem Wetterleuchten, fast unentwegt gelb. Das Gelb sieht aber aus der Entfernung ein bißchen ‚schmutziger‘ aus, geht so ins Grünlich/Gräuliche. Ich möchte wissen, auf wen oder was diese Flugzeuge ihre Lichtblitze abfeuern.
Ich befinde mich dann auf einem erhöhten Standort, sozusagen in der Luft: Von dort sehe ich auf eine autobahnähnlich ausgebaute Schnellstraße, die in der Mitte des Tales verläuft. Diese Straße, die es zum Zeitpunkt des Traumes noch nicht gab, existiert bereits seit vielen Jahren in der Form, wie ich sie im Traum gesehen habe. Ich habe nur Einblick auf das Straßenteilstück zwischen Lässern (bei Pürgg) und Tauplitz/Klachau. Dort rollen unter Ausnützung der großzügigen Pannenstreifen, drei- und vierspurig, kleine bewegliche schwarze Panzer. Die Flugzeuge schießen nur, von mir aus gesehen, auf die auf der linken Seite vierspurig fahrenden Panzer. Diese fahren allerdings weiter, als ob nichts gewesen wäre.
Dann befinde ich mich im Traum ganz in der Nähe dieser Schnellstraße. Ich höre ein leises brummendes Geräusch hinter mir. Ich drehe mich um und sehe eines dieser Flugzeuge direkt hinter mir schweben/stehen. Ich kann die zwei Piloten erkennen. Unterhalb der Tragflächen hat dieses Flugzeug große Düsen, die von einem silberfarbenen Gitter abgedeckt sind. Dahinter erkenne ich Propeller. Ich weiß, daß es bei diesen Flugzeugen um einen neuartigen Antrieb geht.
Am Ende des Traumes befinde ich mich wieder am Ausgang der Höhle. Es ist schon späterer Nachmittag. Mir wird kalt und ich bekomme Hunger. Ich gehe den Bergpfad ein kurzes Stück zurück und mache mich über die reifen Heidelbeeren her. Diese sind in dieser Gebirgsregion normalerweise Anfang bis Mitte August in diesem Reifezustand.
Vor einiger Zeit beschäftigte mich sehr intensiv die Frage, welche Panzer das wohl sein könnten. Irgendwann tauchten bei der Erinnerung an diese Panzerkolonne zwei fixierte Bilder auf:
Das erste ist das einer Flagge: Diese besteht aus einer weißen Fläche mit einem größeren roten Punkt in der Mitte, umgeben von schwarzen ‚chinesischen‘ Zeichen, die ein bißchen wild aussehen. Ich kann auf der Flagge nur ein Schriftzeichen deutlicher erkennen: Das ist das größte, in der Mitte über dem Sonnensymbol gelegene. Es kommt in etwa unserem großen ‚A‘ nahe. Der linke Schenkel ist schräger und kürzer als der rechte. Der Querbalken, der über die Schenkel hinausreicht, geht in einem gebogenen Schwung von links unten bis rechts oben. Am rechten Schenkel gibt es dann weiter unten noch etwa zwei kleinere Querstriche.
Das zweite Bild: Ein asiatisch aussehender Staatsmann oder Militärchef in Uniform, im Alter so etwa um die 60. Sein Oberteil spannt sich etwas um seinen Bauch, auch wenn er nicht im eigentlichen Sinn übergewichtig ist. Er hat eine übertrieben aufrechte Haltung und einen starren Blick.
Diese zwei Bilder verfolgten mich über Wochen mehrmals täglich…“

Diese Fahne und das Stirnband der japanischen Kamikazepiloten ähneln laut Bariona am meisten der gesehenen Flagge:

Japanischefahne.jpg
Kampfpilot.jpg

Blockade Kölns, 1995[1]

„Ab dem 14. August ist Köln zu. Warum und wieso, weiß ich nicht. Die, die drin sind kommen nicht mehr raus und die, die draußen sind kommen nicht mehr rein. Ein in Köln lebender Bekannter flüchtet. Er verfrachtet seine kleine Tochter in größter Eile in den Kindersitz seines Autos. Dabei verliert das Kind einen Schuh. Ein Stimme spricht zu ihm: ‚Laß den Schuh liegen, beeile dich, sonst ist es zu spät!‘ Der Bekannte fährt rasant davon, der Schuh bleibt auf der Straße liegen.“

Umherziehende Fremde, 1998[1]

„Ich bin mit dem Auto unterwegs Richtung Traunstein. Ich sehe, daß da Fremde kommen, querfeldein, über die bis zum Straßenrand kurzgemähten Wiesen. Sie kommen gruppenweise aus östlicher Richtung (Salzburg) und ziehen weiter nach Westen. Es sind türkisch aussehende Frauen und Kinder, nur mit Plastiktüten in der Hand oder mit kleineren Taschen um ihre Schultern. Manche sehen auch aus wie Zigeuner. Nur ein älterer, hagerer Mann ist unter ihnen. Sie haben Hunger. Sie betteln und bitten um Arbeit.“

Rückkehr in die Heimat, 1999[1]

„Wir – ich habe die andern aber nicht gesehen – sind wieder in unser jetziges Haus zurückgekehrt. Wo wir in der Zwischenzeit waren weiß ich nicht. Nur so viel, daß wir sicher nicht überrascht wurden! Das Haus ist nämlich ordentlich leergeräumt, nur größere Möbelstücke sind noch da. Es liegt Staub auf den verbliebenen Möbeln.
An der südseitigen Hauswand ist von links unten bis rechts oben in den ersten Stock ein breiter Riß zu sehen, der in einem Mauerdurchbruch von etwa einem Quadratmeter endet (wahrscheinlich ein Erdbebenschaden). Auf dieser Hausseite ist auch viel Putz von der Wand gefallen. Das Nachbarhaus schaut ganz intakt aus.
Die Fensterscheiben von unserem Haus zeigen Durchschußlöcher mit Sprüngen rundherum. Auch innerhalb des Hauses gibt es Mauerschäden.
Die Lampe an der Decke des Eßzimmers, die eigentlich an drei Streben hängt, ist teilbeschädigt und hängt schief. Eine Strebe fehlt, eine ist beschädigt, an der dritten baumelt schräg die Lampe. Ich weiß, daß sie ein Sinnbild für den Zustand der Häuser in unserer Gegend ist: Ein Drittel ist völlig zerstört, ein Drittel beschädigt und ein Drittel unversehrt.“

Der Himmelskörper, 1999

„Ich sehe einen riesigen Himmelskörper bei hellem Sonnenschein am wolkenlosen blauen Himmel. Er steht von meinem Standort im Garten über mir, in leicht südlicher Richtung. Der ist einfach ganz scheußlich anzuschauen! Er macht mir Angst! Wohl auch deshalb, weil er sicher drei oder viermal so groß ist wie die Sonne zur Mittagszeit!
Von der Gestalt her ist er nicht so gleichmäßig rund wie Sonne oder Mond, mehr wie ein Felsbrocken. Die Oberfläche besteht aus Noppen und Löchern, die mit so Art Stalagmiten überzogen sind. In der Farbe ist er beige/grau.
Aus dem Stand der Vegetation zu schließen könnte es spätes Frühjahr oder Frühsommer sein.“

Überflutung in Ligurien, 2004[1]

„Von der Dachterrasse eines Ferienhauses nördlich von Diano Marina, Ligurien, kann man aus weiter Entfernung das Meer sehen. Das Haus liegt schon in den Bergen und so hat man von oben her einen guten Blick auf den vor dem Meer gelegenen Hügel von Diano Castello (135 Meter). Auf der Dachterrasse stehend und sinnierend hatte ich folgende Schauungen:
Diano Castello betrachtend bemerke ich, daß der Meeresspiegel auf einmal viel höher liegt. Das Meer bedeckt jetzt gut die Hälfte bis zwei Drittel des kleinen Berges. Die ganz oben gelegene Kirche und die rundherum liegenden Häuser sehen aus der Entfernung so wie immer aus. Dazu höre ich eine Stimme sagen: ‚Und Diano Castello wird eine Insel werden.‘
Zwei Tage später, ebenfalls auf der Dachterrasse verweilend, sehe ich den im Talkessel gelegenen kleinen Ort Diano San Pietro (etwa auf 80 Meter). Den kann man von meinem Standort aus normalerweise nicht sehen. Dort gibt es eine Brücke über den gleichnamigen Fluß San Pietro, der meistens ausgetrocknet ist. Jetzt ist das Flußbett mit Meereswasser gefüllt. Es streckt sich bis zur Brücke. Ich kann die Brandung deutlich erkennen.
Tags darauf, wieder auf der Terrasse, sehe ich dann nochmals Diano San Pietro. Der Meeresspiegel ist wohl ein wenig zurückgegangen. Das Flußbett ist an der Stelle, wo ich mich jetzt befinde, sehr breit. Nur ein paar tiefer gelegene Häuser stehen teilweise unter Wasser. Zwei von den aus Steinen gebauten Häusern sind teilweise eingestürzt. An einem arbeiten zwei Männer. Sie bringen Schutt und Steine mit einem Schubkarren weg. Die anderen Häuser schauen weitgehend intakt aus.
Das Meer hat eine Wasserleiche heran geschwemmt. Sie treibt neben einer Menge Unrat, wie Holzbalken, Plastikkanister und Müll im seichten Gewässer mit dem Kopf nach unten. Es ist ein großer Mann, gekleidet mit Jeans, Turnschuhen und einem langärmeligen schwarzen Hemd.
Die Leiche wird von ein paar Italienern, die orangefarbene Pannenwesten über ihrer normalen Kleidung tragen, herausgefischt und mit einer Bahre weggetragen. Es gibt keine Aufregung wegen der Wasserleiche. Dieser Hilfstrupp hat wohl auch keine andere Aufgabe.
Die Jahreszeit ist schwer einzuschätzen: Die umliegenden Olivenbäume tragen das ganze Jahr über ihre silbergrünen Blätter. Es könnte ein kühler Sommer- oder ein Herbsttag sein.
Die Männer des Hilfstrupps schauen gut genährt aus und tragen saubere Kleidung. Möglicherweise gibt es aber in dieser Zeit Treibstoffmangel: Man hätte sonst die Leiche und den Schutt vermutlich mit Kraftfahrzeugen weggebracht!“

Animation des Meeresspiegelanstiegs in Diano San Pietro, Ligurien

Akustische Mitteilung von 2005[3]

„Ich höre zwischendurch so alles Mögliche, vieles stimmt, anderes wieder nicht. Das Folgende war aber so klar und deutlich wie selten zuvor und auch bis heute in gleichbleibender Art immer wiederkehrend, daß ich dem persönlich große Bedeutung beimesse:
Seit Winter 2005/2006 wird mir gesagt, daß wir demnächst in einem Mai mit einem gigantischen Börsencrash und einer daraus resultierenden Inflation und Weltwirtschaftskrise zu rechnen hätten. Der große Krieg kommt dann im Jahr darauf im August.
Nicht minder deutlich höre ich seit dieser Zeit den Satz: ‚Wenn die Pfingstrosen blühen geht’s rund!‘“

Brand von Paris, 2005[4]

„Damals, als nach den mehr als undiplomatischen Äußerungen Sarkozys die Bilder der brennenden Autos von Paris durch die Nachrichten gingen, verfolgte ich das Geschehen mit wachem Interesse. Irgendwann schob sich, während ich diese Filmausschnitte im Fernsehen sah, ein anderes Bild/Film darüber. Diese darüber geschobenen Bilder traten dann regelmäßig beim Sehen der Krawallszenen auf, aber auch sonst in dieser Zeit.
Es war immer das gleiche Szenario: Es ist Nacht. Ich befinde mich an einem erhöhten Ort, irgendwo über den Dächern von Paris. Ich sehe den Eiffelturm in einiger Entfernung. Alles brennt – wirklich alles! Überhaushohe Flammen – Feuer wohin man sehen kann! Man sieht keine Gebäude mehr, keine Bäume, nur noch der Eiffelturm ragt aus dem Flammenmeer. Der Eiffelturm, vom Feuer gut erleuchtet, ist bis über die Hälfte, ja fast bis zu zwei Drittel, völlig schwarz – vom Ruß.“

Neuer Rheinverlauf, 2007[5]

„Der neue Lauf des Rheins ist wie mit dickem dunkelblauen Stift in eine Landkarte hineingeschrieben, die in etwa der von Deutschland entspricht. Das ist aber nicht eine Deutschlandkarte, so wie wir sie kennen. Da gibt es viele Veränderungen:
Die Karte, die ich vor mir sehe, ist eine physische Landkarte von Deutschland mit den Grenzländern Österreich, Schweiz, Frankreich, Tschechoslowakei und Polen und geht nach Norden bis England und Skandinavien.
Holland, Belgien und die Schweiz sehe ich auf der Karte nicht. Es gibt veränderte Küstenverläufe: Dort wo üblicherweise England und Irland liegen, sehe ich nur einen Gebirgszug, etwa in der Größe halb Irlands, nur schmäler und länger. Auch von den skandinavischen Ländern fehlt der südliche flachere Teil der Halbinsel. Somit scheint England (Irland?) und Skandinavien nach Norden gerückt zu sein. Dänemark und fast ganz Schleswig-Holstein sind nicht mehr da. Der nördliche Küstenverlauf Deutschlands könnte sich ergeben, wenn man eine Linie zwischen: Emden, Wilseder Berg, Rhuner Berge, Helpter Berge und Stettin zieht – das ganze bildet also so eine buchtähnliche Form.
Die Orientierung fällt schwer, weil es – außer zu Österreich und westlich zu Frankereich – keine Landesgrenzen gibt! Also keine Grenzen zu Polen, der Tschechoslowakei, Niederlande usw.
Darüber hinaus habe ich auf der ganzen Karte nur zwei Städte gefunden, nämlich Salzburg und München.
Besiedeltes Gebiet, wo eine Vielzahl an Gemeinden eingezeichnet ist, gibt es in Süddeutschland und in Mitteldeutschland bis etwa zur Höhe Spessart/Taunus.
Im Süden sind die Gebiete durchgängig besiedelt, es gibt eine Unzahl an kleinen Straßen zwischen den Ortschaften. In Mitteldeutschland sind nicht mehr alle Teile bevölkert. Da gibt es nur in den höher gelegenen Gegenden Ansiedlungen, nicht aber in den Ebenen oder Flußtälern. Gut besiedelt sind auch die Gebiete westlich der deutschen Grenze Frankreichs (z.B. Vogesen) und das österreichische Grenzgebiet. Weiter reicht meine Karte leider nicht.
Im ganzen nördlichen Teil Deutschlands, der Tschechoslowakei und Polen, in England (Irland?) und Skandinavien gibt es weder Straßen noch Gemeinden. – da ist kein einziges Dorf eingezeichnet! – Da gibt es nur ein paar Flußläufe – sonst nichts! Auch scheint es ebener zu sein als jetzt. Ab Mitteldeutschland Richtung Norden fehlen alle Bergketten. Auch Polen und die Tschechoslowakei sind auf der Karte ‚grün‘ eingezeichnet – also Ebenen.
Der Rhein beginnt so wie wir ihn kennen und macht dann einen Buckel nach Westen. Das könnte zunächst der Knick Mainz/Koblenz sein (?). Dann fließt er aber wieder ein kürzeres Stück in nord-östlicher Richtung, in einem Bogen bis etwa Marburg (?). Von dort geht‘s ziemlich gerade nach Norden. Kurz bevor er ins Meer fließt, teilt er sich noch Y-förmig in zwei Flußläufe auf. Dort wo der ‚Buckel‘ vom Rhein ist, gibt es viele Mäander und Aufspaltungen in Nebenflüsse.
In den letzten Tagen [Anm.: 20. Mai 2007] sehe ich öfters diese Karte vor mir, teilweise von Wasser bedeckt – so wie wenn man die oben beschriebene Karte in eine Schüssel legen würde, die 1 cm hoch mit Wasser gefüllt ist. Dabei nimmt dann die Karte reliefförmige Gestalt an. Das Wasser, das sich in leichten Wellen bewegt, reicht dann an südlichster Stelle bis zum Harzgebirge (Goslar?), bildet mit den Eckpfeilern Emden (?) und Stettin (?) eine in etwa v¬-förmige Überflutungszone. Manchmal sehe ich aber auch im östlichen Teil Deutschlands noch weite Teile südlich Berlins überflutet.
Die Überflutungskarte hat die gleichen Küstenverläufe, die ich oben beschrieben habe (inklusive England oder Irland und Skandinavien), es sind die Gebirgszüge aber noch so vorhanden, wie sie uns bekannt sind.“

Karte des gesehenen Rheinverlaufs nach einer Vorlage der Seherin

Geröllhalden, 2007[6]

„Nach dem Sehen der obigen Karten kamen auch folgende Bilder/Film: Da befinde ich mich irgendwo in Mitteldeutschland (rein gefühlsmäßig könnte es das Gebiet zwischen Halle und Leipzig betreffen):
Weit und breit, soweit mein Auge reicht, nichts als Geröllhalden mit nachwachsendem Grünzeug dazwischen. Kein Haus, keine Hausruine – nichts, was in irgendeiner Form an jetzige oder vergangene Zivilisation erinnert. – Da sind auch kein einziges Ziegelstück und auch kein Asphaltbrocken zu sehen. Nur sehr vereinzelt Reste von alten Baumstämmen, ausgeblichen, abgeschliffen und verrottet wie lange im Wasser getriebenes Schwemmholz.
Diese Geröllhalden erinnern mich an jene, die ich von Wanderungen im hochalpinen Bereich kenne: Die findet man dort, wo sich unterhalb von Felsen die abgebröckelten Steine in Schluchten sammeln.
Das zwischen dem Gestein wachsende Gras ist so frisch und grün wie im Frühling. Es ist schwül und warm, der Himmel ist bewölkt.“

Der Harz eine Landzunge, 2007[7]

„Diese Schauung folgte auf die Wizards, die er am 7. September 2007 ins Forum stellte (sein Beitrag 320). Besonders angesprochen hat mich dabei der folgende Eintrag: ‚Der Harz ist dann eine Halbinsel und man muß hauptsächlich die Landbrücke überwachen. An der Küstenlinie genügt es, wenn dort in Sichtweite ‚Wachtürme‘ stehen.‘
Ich stehe auf dieser Halbinsel (Harz) und sehe direkt vor mir diese Landzunge mit Blick Richtung Norden zum Meer. Es ist unerträglich heiß und schwül. Die Sonne steht hoch oben – es ist später Vormittag oder Mittag – und blendet mich in den Augen. Sie befindet sich im Zenit also nördlich von mir!
Gleich zu meiner Linken steht ein Wehrturm – und einen anderen kann ich auch erkennen, der ist zu meiner Rechten in größerer Entfernung. Der dürfte dem neben mir in der Bauweise ziemlich ähnlich sein.
Der neben mir ist ein quadratischer Bau in solider Steinbauweise, sich nach oben hin verjüngend. Ganz oben ist er mit Holz gebaut. Unten gibt es nur eine primitive kleinere Tür – mehr eine Barrikade – und dann erst viel weiter oben ein paar kleinere "Fenster". Diese sind eigentlich nur so Art rechteckige kleinere Löcher – eben ohne Fensterrahmen und Scheiben. Dieser Turm könnte schon bewohnt sein, aber ich sehe niemanden.
Sonst wirkt alles ziemlich trostlos, nur dieses Watt, Sand, Schlick – so gut wie keine Vegetation, außer ein bißchen Gras – oder... Schilf?“

Vision über einen Siebzehnten, 2007[8]

„Eine Stimme sagt mir, daß es an einem 17. sein wird. Dann sehe ich irgendwelche Leute in einem Wohnzimmer, die den Fernseher ausschalten, indem zuvor gerade Nachrichten gesendet wurden.
Was da gesendet wurde, weiß ich leider nicht. – Aber ich sehe die Gesichter und die Reaktionen dieser Menschen. Ich weiß gar nicht ob ich das mit Worten überhaupt beschreiben kann: Die sind sprachlos, fassungslos, zitterten beim Abschalten ihres TV-Gerätes...
Da muß etwas Furchtbares passiert sein! – Also mindestens in der Größenordnung der damaligen Tsunamiwelle – eher noch schlimmer.“

Orkan in Wien, Dezember 2007[9]

„Über Weihnachten war ich bei meinen Eltern in Wien. Die wohnen am Stadtrand, in einer Gegend mit Einfamilienhäusern und kleineren Gärten. Nach meiner Ankunft, es war schon Nacht, stand ich auf dem Balkon mit Blick Richtung Garten:
Unvermittelt und plötzlich sehe ich den Garten tags bei trüben Wetter: Zustand nach einem gigantischen Orkan! – Alle Bäume, große und auch kleinere jüngere, einfach flach gemäht: Gartenzäune nicht mehr sichtbar. Rasenflächen nicht mehr sichtbar. Überall nur umgestürzte Bäume! – Das komische dabei ist, daß die nach dem Sturmbruch umgestürzten Bäume auch keine Äste mehr zeigen, die Richtung Himmel ragen... eben weil auch diese Äste völlig plattgewalzt sind!... Auch sehe ich die Stämme der Bäume, die in sich zersprungen und zersplittert waren, als ob eine überdimensionierte Straßenwalze darüber gerollt wäre! – Zwei Nachbarhäuser, in solider Bauweise, sind noch völlig intakt.
Wenn man meinen Schauungen trauen mag, dann wäre ein gigantischer Orkan in Wien ein Vorzeichen mehr. Ich sag das deshalb, weil dieser Orkan für mich eindeutig vor dem Kriegsgeschehen stattfinden müßte! – Übrigens waren die umgestürzten Bäume nicht belaubt: Also von der Jahreszeit käme da nur der späte Herbst, Winter oder der zeitige Frühling in Fragen.“

Beginn der Finsternis und Polsprung, Februar 2008[10]

„Die ganze Familie ist in einem der Kinderzimmer versammelt, im kleinsten Zimmer des ganzen Hauses mit nur einem Fenster in Richtung Nord-West. Wir schauen alle wie gebannt beim Fenster hinaus.
Es zieht ein ungeheures Unwetter auf. Ein Sturm treibt von Westen her dunkle Wolken heran, die sich in kurzer Zeit zu einer gigantischen schwarzvioletten Wolkenwand aufbauen. So eine hab ich noch nie gesehen! Das Schwarzviolett der Wolken leuchtet sehr intensiv, aber auch die anderen Farben in diesem Traum.
Es wird unter tags zunehmend dämmrig dunkel. Zwischendurch kommt aber schlagartig die Sonne wieder durch und versetzte die Landschaft für wenige Momente in ein gleißend helles Licht. Dann ist es genau so schnell wieder fast so finster wie in der Nacht. Dazwischen erhellen sehr kräftige weiße Blitze die Umgebung auf die größtenteils keine Donner folgen. Dafür setzt jetzt unmittelbar nach jedem Donner ein mittelstarkes, langanhaltendes Erdbeben ein. Der Regen bleibt noch aus. Nach einem Donnerschlag ist dann alles für kurze Zeit komplett schwarz, keine Sterne am Himmel, es ist nicht mal möglich die Hand vor dem Gesicht zu sehen! – Dann allmählich wieder die dämmrige Dunkelheit.
Ich bin in völliger Panik. Ich kann nicht verstehen, wie der Rest meiner Familie dieses Unwetter echt großartig finden kann! Sie wissen nicht was geschieht.
Dann fühlt es sich auf einmal so an, als ob das ganze Haus, wie ein Fahrstuhl, mit mir nach hinten Richtung Süden/Südosten fährt! – Da gibt es also so ein ‚Aufzugsphänomen‘ das so heftig ist, daß ich mich am Bett vor mir anhalten muß um nicht umzufallen! – Dabei geht die ‚Fahrt‘ aber nicht nur geradlinig nach hinten, sondern auch zwischendurch abwechselnd nach rechts und links und vom Gefühl her auch leicht bergab! Das Haus – und wir in ihm – sind wie ein steuerloses Schiff in rasanter Fahrt ins Nichts.“

Visionen von abgebrannten Wäldern[11]

„Der Nostradamus-Interpret und Prophezeiungs-Autor B. Bouvier erzählte mir, daß nach einem Vortrag, den er in Österreich hielt, eine Zuhörerin zu ihm nach vorne kam und sagte, sie habe vor Jahren in Österreich nördlich der Donau (da liegt das Waldviertel) immer wieder völlig abgebrannte Wälder ‚gesehen‘ und habe ihren Mann bedrängt, auf die Südseite der Donau umzuziehen, was man dann getan hat. Dort sehe sie jetzt nichts dergleichen.“

Quellen

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 http://216.194.92.47/forum/messages/19322.htm
  2. http://216.194.92.47/forum/messages/27597.htm
  3. http://216.194.92.47/forum/messages/22623.htm
  4. http://216.194.92.47/forum/messages/24438.htm
  5. http://216.194.92.47/forum/messages/24930.htm
  6. http://216.194.92.47/forum/messages/25077.htm
  7. Beitrag im Zukunftsforum vom 7. September 2007 (Dokument verschollen)
  8. Beitrag im Forum ‚Gestern Heute Morgen‘ vom 18. Dezember 2007 (Dokument verschollen)
  9. Beitrag im Forum ‚Gestern Heute Morgen‘ vom 27. Dezember 2007 (Dokument verschollen)
  10. Beitrag im Zukunftsforum vom 18. April 2008 (Dokument verschollen)
  11. Berndt, Stephan: Prophezeiungen. Alte Nachricht in neuer Zeit. 2001.